Arnsberger Blaues Band

Bitte zugreifen - Ernten erwünscht!

Der Obstbaum biegt sich unter seiner Last? Der Boden ist übersät mit Fallobst?

Mit einer einfachen Idee setzt Arnsberg ein Zeichen für Artenvielfalt und gegen Lebensmittelver-
schwendung: Mit dem Arnsberger Blauen Band können die Eigentümer von Obstbäumen und
Beerensträuchern kennzeichnen, wo Vorbeispazierende sich bedienen dürfen.

So funktioniert‘s:

Die Eigentümer kennzeichnen ihre Obstbäume und Sträucher mit dem kostenfreien Arnsberger
Blauen Band oder alternativ mit einem breiten blauen Geschenkband. Es signalisiert den Vor-
beikommenden, dass das Ernten hier erwünscht – und erlaubt ist.

Ausgabestellen für das Blaue Band:

  • Stadtbüros der Stadt Arnsberg
  • Humpert Grün erleben (Neheim)
  • Baumschule Krass (Niedereimer)

„Vielerorts bleibt Obst zur Ernte unter den Bäumen liegen und verfault“, so Bürgermeister Ralf Paul Bittner. „Wir wollen in diesen Zeit einen einfachen, kleinen Beitrag leisten, um heimisches Obst nicht verfallen zu lassen und den Leuten einen weiteren Anreiz schaffen, die herrliche Natur in Arnsberg im wahrsten Sinne des Wortes zu „genießen“. Darüberhinaus soll das „Arnsberger Band“ das Bewusstsein für Artenvielfalt wecken und einen Beitrag dazu leisten,“ so Bittner weiter.  Daher wird die Stadt Arnsberg (gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus der Stadt) zusätzliche Streuobstwiesen als Obst-Gen-Gärten anlegen, um alte Sorten zu erhalten und zu fördern.  

Die Stadt Arnsberg bittet darum, dass die Bänder rechtzeitig nach der Erntezeit wieder abgenommen werden, um ggf. im kommenden Jahr wiederverwendet zu werden.  Eine Vermüllung der Landschaft soll so vermieden werden. Ab dem kommenden Jahr sollen die Bänder dann in einer  „plastikfreien“ Variante ausgegeben werden.

Vorbild: Gelbes Band im Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg)

Vorbild ist ein ausgezeichnetes Projekt im Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg), bei dem so ein Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung gesetzt wurde. Ergänzend verweisen die Arnsberger Initiatoren auf die Seite mundraub.org, auf der die Bäume auf einer virtuellen Landkarte vermerkt werden können.

Ein Beitrag zur Arnsberger Nachhaltgkeitsstrategie und zu den Sustainable Development Goals (SDG)

SDG 2: Kein Hunger
Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.
SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.
SDG 15: Schutz der Landökosysteme
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der Biodiversität ein Ende setzen.
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