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Gremien

Folgende Gremien spielen im Zusammenspiel mit dem Bildungsbüro in dem kommunalen Bildungsnetzwerk "Bildungsstadt Arnsberg" eine wichtige Rolle:

Der Lenkungskreis (LK) trifft Absprachen und Entscheidungen von strategischer Bedeutung für das Bildungsnetzwerk "Bildungsstadt Arnsberg". Er trifft sich ca. 3 Mal jährlich zu strategischen Planungsklausuren im Rahmen eines abgestimmten Jahreszyklusses, in den die Sitzungstermine von Beratungs- und Entscheidungsgremien (Bildungs-, Fachkonferenzen, Experten- bzw. Entwicklungsrunden und Schulausschuss) aufgenommen sind.

Der Lenkungskreis hat sich in neuer Zusammensetzung in seiner konstituierenden Sitzung vom 20. Januar 2014 eine Geschäftsordnung gegeben, in der die wesentliche Zielsetzung des Bildungsnetzwerks sowie die arbeitsteilige Aufgabenverantwortung festgelegt ist.

Dem Lenkungskreis der "Bildungsstadt Arnsberg" gehören an:

Esther von Kuczkowski Erweiterter Verwaltungsvorstand III Leitung Digitaler Wandel | Smart City | Zukunft Lernen
Ulrich Müller-Thüsing Fachbereichsleiter Schulamt für den HSK
Martina Nolte Regionalkoordinatorin (untere Schulaufsicht)
Stephanie Bingener Regionalkoordinatorin (obere Schulaufsicht)
Michael John Fachbereichsleiter Schule, Jugend und Familie/
Leiter des Jugendamtes der Stadt Arnsberg
Peter Kleine Fachbereichsleiter Bildung, Kultur, Sport
Beate Nordmann Sprecherin/ Vertreterin des SER 
Lis Eissing Pädagogische Beraterin Bildungsbüro
Sylvia Hölter Mitarbeiterin der Verwaltung Bildungsbüro


Aufgabe der Bildungskonferenz ist es, alle zivilgesellschaftlichen Akteure und Organisationen, die sich in Arnsberg mit dem Thema Bildung befassen, über aktuelle fachliche und bildungspolitische Themen zu informieren und eine breite Diskussion über Strategien und Maßnahmen anzuregen. Es kann auch sinnvoll sein, entsprechende Diskurse mit Bildungsakteuren und einer interessierten Öffentlichkeit fachspezifisch oder mit lokalem Bezug auf Stadtteilebene zu führen. Die Erkenntnisse der Debatten fließen in die städtischen Entscheidungs- und Arbeitsprozesse ein.

Der Schulentwicklungsrat (SER) ist wichtiges impulsgebendes und beratendes Gremium im Bildungsnetzwerk.

Wesentliches Herzstück der "Bildungsstadt Arnsberg" sind die Schulen in der Stadt Arnsberg. Jede Schulform wird durch den neuen „Schulentwicklungsrat"( SER) vertreten, welcher zur Verbesserung der Zukunftsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler beiträgt.

LK und SER arbeiten eng zusammen. Die Vorschläge und die von Schulen entwickelten Konzepte werden in Form von Anträgen in den LK eingebracht. Dabei arbeitet der SER als Gremium aller eigenverantwortlichen Schulen in Arnsberg autark und eigenverantwortlich.

Dem Schulentwicklungsrat der "Bildungsstadt Arnsberg" gehören an:

Nicole Hesse SL Städt. Förderschule "Fröbelschule"
Christof Hesse SL Städt. Sauerland-Kolleg Arnsberg - Weiterbildungskolleg
Ulrike Becker SL Städt. Kath. Bekenntnisgrundschule Rodentelgenschule
Antje Huber SL Städt. Kath. Bekenntnisgrundschule Müschede
Olaf Schwingenheuer SL Städt. Sekundarschule am Eichholz
Rainer Kick Stellv. SL Städt. Realschule Hüsten
Henrike Gethmann Stellv. SL Berufskolleg am Eichholz HSK 
Matthias Mörstedt SL Städt. Kath. Bekenntnishauptschule „Grimmeschule"
Beate Nordmann SL Städt. Gymnasium Laurentianum
Thomas Schulte stellvertr. SL Städt. Franz-Stock-Gymnasium

Das Bildungsnetzwerk "Bildungsstadt Arnsberg" feierte mit allen Partnern das 10-jährige Jubiläum

Foto: F. Albrecht


Am 09. Juli 2018 fand auf dem Campus der Stadtwerke Arnsberg das 10-jährige Jubiläum des regionalen Bildungsnetzwerkes "Bildungsstadt Arnsberg" statt.
Nach einer Eröffnungsrede des Bürgermeisters Ralf Paul Bittner wurden Beispiele der Vergangenheit für gute, vernetzte Zusammenarbeit gezeigt, aber auch gemeinsam auf die großen Aufgaben der Zukunft geschaut und auf neue Netzwerkarbeit angestoßen.


Gelingensbedingungen für gute Bildung in Arnsberg

Bildung steht in Arnsberg seit über 2 Jahrzehnten an oberster Stelle der politischen Agenda und ist und bleibt neben der Entwicklung des Wirtschafts- und Wohnstandorts Chefsache.

Den  Bildungsstandort zukunftsfest aufzustellen und weiter zu entwickeln, ist Arnsberg gerade dank  eines kohärenten kommunalen Bildungsmanagements kontinuierlich gelungen.

Arnsberg gilt auch über kommunale Grenzen hinaus als  lebendiger,  lernender Ort, an dem lebenslanges Lernen in all seinen Facetten und Inhalten unterstützt wird. Mit Hilfe erfolgreicher Allianzen zwischen Bildungsverwaltung, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichem Engagement ist die Bildungsstadt schon viele innovative Wege gegangen und arbeitet im Bildungsnetzwerk weiter daran, Zukunft mit „vereinten Kräften“ zu gestalten.

Den Herausforderungen des demografischen Wandels, der Integration Neuzugewanderter und dem gesellschaftlichen und digitalen Wandel  kann ein Bildungsstandort nur konstruktiv begegnen, wenn viele intelligente Köpfe interdisziplinär und über Zuständigkeitsgrenzen hinaus zusammen arbeiten.

Zahlreiche Kooperationen in den Themenfeldern Inklusion/Partizipation, Integration, Prävention und digitale Bildung zeigen, dass Arnsberg für seine Menschen gemeinsam mehr erreichen kann, als wenn jeder Akteur, jede Institution für sich am zum Teil gleichen Ziel arbeitet. Große Maßnahmen, wie das vom Land initiierte Landesvorhaben „Selbstständige Schule NRW“ oder „Kein Kind zurücklassen“ – Kommunale Präventionsketten in Arnsberg, das Projekt „Generation Zukunft Arnsberg“ oder die Bildungsteilhabe von Flüchtlingskindern sind Beispiele erfolgreicher Netzwerkarbeit in der Bildungsstadt Arnsberg.

Komplexe und vielschichtige Aufgaben wie die Integration und die digitale Transformation kann Arnsberg nur durch seine bewährten Netzwerkstrukturen systematisch bearbeiten. Da gute Kooperation Koordination braucht, ist auch die mit Personal und Budget ausgestattete Koordinierungsstelle für Bildung ein Erfolgsfaktor, den Arnsberg gegenüber anderen Kommunen hat.



Kommunale Unterstützung der Schulen

Arnsberg hat Schulen, die nicht nur in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung der Schulverwaltung und des Bildungsbüros als Koordinierungsstelle für Bildung zurückgreifen können. Die im Kooperationsvertrag mit dem Land NRW und dem HSK geschlossene Verantwortungsgemeinschaft steht in Arnsberg  nicht nur auf dem Papier. Das wissen die Schulen. Sie erhalten von der Stadt Unterstützung in der Schul- und Unterrichtsentwicklung, der Integration neuzugewanderter Kinder und Jugendlicher, durch die Kooperation mit dem  Jugendamt und in Form koordinierter Werkstattprozesse zum Aufbau von Medien- und Digitalkompetenz durch das Bildungsbüro – Inhalte, die alle über die Pflichtaufgaben einer Stadt als Schulträger hinausgehen.

Gerade in den Feldern Integration, Inklusion und Digitalisierung springt die kommunale Unterstützung vielfach in die Lücken, die das Land noch nicht hat schließen können. Kommunale schulbegleitende Sprachförderung ersetzt mancherorts die fehlenden DaZ- und DaF-Lehrer (Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache). Städtische Lehrerfortbildungen bereiten Arnsberger Schulen darauf vor, die im Medienkompetenzrahmen NRW geforderten Kompetenzen Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, solange die vom Schulministerium angekündigte Fortbildungsoffensive ausbleibt.

 

Stärken der Bildungsstadt Arnsberg

Die Stärken der Bildungsstadt als Bildungsnetzwerk liegen

  • in den nachhaltigen Netzwerkstrukturen, die Arnsberg seit 2002 installiert hat,
  • in den gewachsenen Partnerschaften und Kooperationen, die auf diese Strukturen zurückgreifen können,
  • in der stetigen Offenheit gegenüber neuen Kooperationen und  Impulsen aus der Mitte der Stadtgesellschaft und Bildungslandschaft heraus und
  • in dem Selbstverständnis des  Bildungsbüros, Servicestelle für die Vielfalt der Arnsberger Bildungsakteure zu sein und im Sinne einer inklusiven Bildungsstadt zu wirken.

Die Vorteile guter Netzwerkarbeit konnten und können auf diese Weise für Arnsberg genutzt werden, nämlich

-          akteurs- und sektorübergreifend zu arbeiten,

-          verschiedene Perspektiven und Kompetenzen zu integrieren,

-          so bessere Ergebnisse („kommunale Intelligenz“) zu erreichen,

-          bei der Bündelung von Ressourcen zu helfen

-          und die Grundlage für tragfähige und breit akzeptierte Veränderungen zu schaffen.

 

 

Netzwerkstrukturen:

Das strategische Entscheidungsgremium - der Lenkungskreis Arnsberg - bestimmt auf der Grundlage eines umfassenden Bildungsmonitorings (Bildungsberichte 2010 und 2015), welche Handlungsfelder bearbeitet werden sollen. Das Bildungsbüro als Koordinierungs- und Geschäftsstelle des Bildungsnetzwerks erhält von diesem Umsetzungsaufträge und kümmert sich um die Realisierung der strategischen Aufgaben.

Als besondere Stärke kann der 2014 gegründete Schulentwicklungsrat genannt werden, in dem alle Schulformen vertreten sind. Der SER berät den Lenkungskreis und entsendet seinen Sprecher als  Interessenvertretung der Schulen in die strategische Arbeit. Er setzt eigene Impulse und eigene Vorhaben z.B. im Bereich eines stadtweiten Übergangsmanagements zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen um.

Als neues Gremium ist die Stadtschulpflegschaft hinzugekommen, die in der Vereinigung der Elternvertretungen der Schulen die Geschicke der Bildungsstadt mitgestalten möchten. Die Mitglieder der Stadtschulpflegschaft Arnsberg  arbeiten als Experten für ihre Kinder an den großen Themen wie digitale Bildung und Inklusion mit.