Stadt Arnsberg stellt Arbeit im Themenbereich "Investition in Bildung" neu auf

Interdisziplinäre Steuerungsgruppe wird das Thema noch intensiver vorantreiben

Gemeinsam gebündelt agieren und so noch schneller und effektiver auf aktuelle Herausforderungen reagieren: Dieses Ziel hat sich die Stadt Arnsberg nun insbesondere für die dringenden Themen "Schulsanierungen, Digitalisierung von Schulen und Schulentwicklung" gesetzt. Unter dem Titel "Bildung für die Zukunft – Investitionen in die Bildung" hat der Bürgermeister daher nun eine interdisziplinäre Steuerungsgruppe ins Leben gerufen.

"Das Thema Schulsanierung und Bildung ist nicht nur enorm wichtig für die Entwicklung unserer Stadt, es bindet auch hohe Investitions- und Fördervolumina. Dabei sind zahlreiche städtische Fachdienste involviert, die ihre Kompetenzen in dieses Themenfeld einbringen. Durch die Steuerungsgruppe und die Implementierung der Teilprojekte und damit durch einen integrierten Gesamtansatz gelingt eine verstärkte fachbereichs- und fachdienstübergreifende Zusammenarbeit", erklärt Bürgermeister Ralf Paul Bittner die Hintergründe des neuen Gremiums. Integriert wird auch die bereits laufende "Task-Force Kita".
Steuerungsgruppe
v.l.n.r.: Fabian Schrieck (Mitarbeiter im Fachdienst Kindertagesbetreuung), Cornelia Thiel-Kodalle (Fachdienstleitung Kindertagesbetreuung), Dr. Birgitta Plass (Fachbereichsleitung Planen|Bauen|Umwelt), Michael John (Fachbereichsleitung Schule|Jugend|Familie), Ralf Paul Bittner (Bürgermeister), Jochen Krautstein (Fachdienstleitung Schule), Esther von Kuczkowski (Leitung Zukunftsagentur Bildung), Michaela Röbke (Fachbereichsleitung Planen|Bauen|Umwelt), Thomas Vielhaber (Planungs- und Baudezernent), Jürgen Kilpert (Fachdienstleitung Gebäudemanagement), es fehlen: Rainer Schäferhoff (Fachbereichsleitung Finanzdienste), Stephanie Schnura (Pressesprecherin)
Die Mitglieder der neuen Gruppe (siehe die beigefügte Organisationstruktur) bilden gemeinsam einen breit gefächerten Querschnitt der Verwaltung: Das Spektrum reicht vom Fachdienst Schule unter anderem über den Fachbereich Schule, Jugend, Familie, die Kämmerei und das Gebäudemanagement bis hin zur Stadtentwicklung, dem Bildungsbüro, dem Beschaffungsmanagement und der Pressestelle. An den Sitzungen der Steuerungsgruppe werden jeweils vor allem die leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Fachbereiche und Fachdienste bzw. der Teilprojekte teilnehmen. Der Verwaltungsvorstand ist je nach Erfordernis mit dem Bürgermeister und/oder dem Planungs- und Baudezernenten vertreten.

"Mit der Initiierung des Projektes wollen wir zweierlei erreichen", erläutert Jochen Krautstein, Fachdienstleiter "Schule", der die Geschäftsführung der neuen Steuerungsgruppe übernehmen wird, die Ziele der neuen Struktur: "Erstens wollen wir alle an einen Tisch bringen, die hier inhaltlich zu den Themen beitragen können. Zweitens sollen Entscheidungswege verkürzt und Maßnahmen schnell und effektiv umgesetzt und gebündelt werden. Dabei sollen alle Beteiligten auf dem gleichen Wissensstand sein. Schließlich möchten wir nach innen wie außen klare Zuständigkeiten benennen."

Konkrete Gesichter stehen auf diese Weise dann als zuverlässige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner nach innen wie außen für alle Fragen und Hinweise zur Verfügung. Zudem wird eine aktive Öffentlichkeitsarbeit intern wie extern für größtmögliche Transparenz hinsichtlich der neuesten Entwicklungen im Themenfeld sorgen.

"Zukünftig werden sich Verwaltungen, verschärft durch die aktuellen kommunalen Herausforderungen und die Digitalisierungsprozesse, noch intensiver weiterentwickeln müssen und mit Themenkorridoren, vertikalen Verantwortlichkeiten und integrierten Ansätzen arbeiten müssen", so Ralf Paul Bittner. "Wir werden im Haus gemeinsam die Verwaltung auch in dieser Hinsicht weiterentwickeln, um interne Abläufe zu verbessern, aber auch die Sichtbarkeit städtischen Handelns und die Bürgerorientierung weiter zu optimieren."

Die erste Sitzung der Steuerungsgruppe wird Anfang September 2019 stattfinden.