Werkstattgespräch "Möhnestraße"

Die Möhnestraße mit den angrenzenden Grundstücken und Bauten war Ausgangspunkt der Industrialisierung Neheims. Hier hatten große Leuchtenunternehmen (wie z.B. Kaiserleuchten) ihren Standort. Sie arbeiteten richtungweisend im Leuchtendesign und in der Leuchtenproduktion.
Und auch heute noch hat die Möhnestraße einen einzigartigen Charakter, der durch die Mischung von Wohnen, Dienstleistungen und Gewerbe sowie die Nähe zum Geschäftszentrum geprägt wird.

Allerdings war der Zustand der Straße stark verbesserungsbedürftig. Nach mehreren Werkstattgesprächen wird daher seit Beginn 2015 zwischen den Kreisverkehren Schobbostraße und Graf-Gottfried-Straße die Möhnestraße komplett erneuert (Kanal, Hausanschlüsse, Straßenraumgestaltung).

3. Werkstattgespräch (Dezember 2014)

Nachdem im Frühjahr 2014 in zwei Werkstattgesprächen der Entwurf zur Straßenraumgestaltung der Möhnestraße präsentiert wurde, wurden in einem dritten Gespräch allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern weitere Details zur Gestaltung sowie Fakten zum Bauablauf vorgestellt.

Umbaupläne in zweitem Werkstattgespräch (April 2014) vorgestellt.

Am 07. April 2014 wurden die durch das Büro Pesch und Partner, Herdecke (pdf, 2,8 MB) vorgestellten Gestaltungsgrundsätze und -details mit den rund 50 anwesenden Anliegern und Interesssierten intensiv diskutiert.

Zusammenfassend kamen folgende Themen zur Sprache:

  • Die vorhandenen Linden sollen durch neue Bäume ersetzt werden, die zukünftig wieder einen Baumallee bilden. Kontrovers wurde die Baumart diskutiert. Im Ergebnis sollen die Bäume nicht zu groß werden und für die Anlieger möglichst wenig Arbeit verursachen. Aus diesem Grund scheidet die Neuanpflanzung von Linden hier aus. Diskutiert wurde Baumhasel und Tulpenbaum.
  • Die Planungen sehen zwei gesicherte Querungsstellen für Fußgänger (Zebrastreifen) vor. Im Zuge der weiteren Planung wird geprüft ob eine zusätzliche Querung angelegt werden kann.
  • Die Anzahl und Lage der Stellplätze wird erneut überprüft. Es wird angeregt, die Stellplätze vor den Geschäften je nach Bedarf alternativ - analog zur Apothekerstraße - für Auslagen o.ä. zu nutzen.
  • Eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h wird vorgeschlagen.

Werkstattgespräch (Februar 2014) erläutert Zweck und Ziele der Umbaumaßnahme

An einem Werkstattgespräch am 05. Februar 2014 nahmen rund 150 Bürgerinnen und Bürger teil.
Zum Einstieg erläuterten Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Thomas Vielhaber, Stadt Arnsberg (pdf, 4,8 MB) die räumliche und inhaltliche Einordnung des Werkstattgespräches.

Michael Birke (pdf, 1,3 MB) stellte die Ergebnisse seiner Untersuchung zum Erhalt der vorhandenen Bäume und das Konfliktfeld "Straßenerneuerung und Baumerhalt" vor.

Und das Büro Pesch und Partner, Herdecke (pdf, 2,9 MB) nannte die Ziele der Planung und skizzierte mögliche Lösungsansätze für eine Umgestaltung der Straße.

Schließlich wurde vereinbart, dass bis zum Frühjahr die Umbauplanung im Detail erstellt und in einer Infoveranstaltung allen Interessierten vorgestellt werden soll.