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Zum Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen

 

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Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen

LWL überreicht Urkunde zur Bündnisaufnahme

Urkunde zur Bündnisaufnahme
"Die kulturelle Identität unserer Städte und Regionen wird ganz wesentlich durch die gebaute Umwelt geprägt. Diese wollen wir pflegen und angemessen weiterentwickeln." So umriss LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale die Ziele des "Bündnisses für regionale Baukultur in Westfalen", das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zusammen mit weiteren Partnern im Jahr 2005 initiiert hat. Am Montag, 30. September 2013 wurde in einem feierlichen Rahmen im Kloster Wedinghausen auch die Stadt Arnsberg Mitglied in diesem Bündnis.

"Kulturelle Identität kann nicht allein durch Geschichtsbücher, Brauchtumspflege und Museen lebendig erhalten werden. Auch die Baukultur ist identitätsstiftend und trägt maßgeblich zu einem Gefühl von Heimat bei.", stellte Rüschoff-Thale klar. Den Mitgliedern des Bündnisses geht es um eine verstärkte Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt sowie um den Erhalt und die Stärkung der baulichen Unverwechselbarkeit der Regionen Westfalen-Lippes.

Das Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen wurde ins Leben gerufen, um bei Bauherren und Architekten, aber auch in Politik und Verwaltungen Überzeugungsarbeit zu leisten. Das Bündnis bildet dabei die gemeinsame Kommunikationsplattform. Hier tauschen sich die Partner regelmäßig über ihre Projekte aus. Im Fokus der Bemühungen stehen dabei weniger die Sonderbauten und herausragenden Einzelprojekte als vielmehr die alltäglichen Planungs-, Bau- und Gestaltungsaufgaben.

"Arnsberg wird zu einem baukulturellen Profil für Westfalen beitragen."

Bürgermeister Hans-Josef Vogel, der die Aufnahmeurkunde von der LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale entgegennahm, zeigte sich von den Zielen des Bündnisses überzeugt: "Wir freuen uns über die Aufnahme in das Bündnis, denn regionale Baukultur ist ein wichtiger Beitrag zur Identifikation der Bürger mit ihrer Heimat." In Arnsberg gebe es eine ganze Reihe guter Beispiele dafür, dass man sich dem verantwortungs- und respektvollen Umgang mit dem baukulturellen Erbe verschrieben habe. "Die Bündnisaufnahme ist hierfür eine schöne Anerkennung. Wir werden das Bündnis unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass Westfalen auch zukünftig ein ebenso vielfältiges wie identifizierbares baukulturelles Profil hat", fasste er abschließend die Rolle der Stadt Arnsberg im Bündnis zusammen.

Hintergrund zum Bündnis

Das Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Planen und Bauen im Kontext zu unterstützen. Ziele sind vor allem die Förderung des baukulturellen Wertebewusstseins und die Etablierung einer breiten Diskussion über die Bedeutung der alltäglichen Planungs-, Bau- und Gestaltungsaufgaben. Insbesondere im ländlichen Raum soll das Baukulturthema profiliert und eine auf den Ort abgestimmte Bau- und Planungskultur gefördert werden.

Das Bündnis will all denjenigen eine Plattform bieten, die sich mit dem Bauen befassen: von den Kreisen und Gemeinden bis hin zu den Planern, Bauherren und interessierten Bürgern.

Im Sommer 2005 wurde das "Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen" vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), von Stiftung und Verein Westfalen-Initiative sowie von der Gemeinschaft zur Förderung Regionaler Baukultur e.V. ins Leben gerufen. Zwischenzeitlich sind die Kreise Minden-Lübbecke, Borken, Paderborn, Coesfeld, Steinfurt, Herford und Warendorf sowie die Städte Coesfeld, Dülmen, Haltern am See, Heiden, Reken, Sendenhorst, Rheine, Gütersloh, Gronau, Herford, Telgte und Rahden dem Bündnis beigetreten.