Wohnberechtigungsschein und Wohnungsvermittlung

Umzug
Auf Wohnungssuche?

Die Stadt Arnsberg vermittelt Wohnungen an wohnungssuchende Personen.


Wer kann sich wohnungssuchend melden und wie funktioniert die Wohnraumvermittlung?

Grundsätzlich kann jeder, der eine Wohnung sucht, sich wohnungssuchend melden.

Hierfür muss man sich zunächst in die Wohnungssuchenden-Kartei eintragen lassen. Die Eintragung kann entweder bei der Wohnungsvermittlungsstelle oder in einem der Stadtbüros vorgenommen werden.

Liegen der Wohnungsvermittlungsstelle Wohnungen vor, die den Wünschen der/des Wohnungssuchenden entsprechen,  erhält der/die Wohnungssuchende die Daten der Wohnungen sowie die Kontaktadresse des Vermieters.

Sofern man den Wohnungswunsch auf bestimmte Stadtgebiete begrenzt, schränkt dies die Vermittlungsmöglichkeiten erheblich ein.


Was ist eine Sozialwohnung?

Unter Sozialwohnungen versteht man Objekte, die speziell für Personen mit geringem Einkommen gebaut und staatlich gefördert wurden.

Um eine geförderte Wohnung beziehen zu können, benötigt man einen Wohnberechtigungsschein.
 

Welche Voraussetzungen muss man für einen Wohnberechtigungsschein / WBS erfüllen?

Um einen Wohnberechtigungsschein erhalten zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • das Einkommen des Haushaltes darf die Einkommensgrenze des sozialen Wohnungsbaues nicht überschreiten
  • die Wohnungsgröße des sozialen Wohnungsbaues muss eingehalten werden
 

Gibt es verschiedene Wohnberechtigungsscheine?

Bei den Wohnberechtigungsscheinen kann man zwischen einem allgemeinen und einem gezielten wählen.

Der allgemeine Wohnberechtigungsschein ist für ganz Nordrhein-Westfalen gültig und ist für diejenigen gedacht, die entweder noch keine Wohnung in Aussicht haben bzw. in eine andere Stadt ziehen möchten.

Der gezielte Wohnberechtigungsschein ist für die Personen bestimmt, die in Arnsberg eine Wohnung gefunden haben und der Schein direkt für diese benötigt wird.
 

Wie bekommt man einen Wohnberechtigungsschein?

Um einen Wohnberechtigungsschein zu erhalten, benötigt man zunächst den Grundantrag.

Das Formular ist unten auf dieser Seite als pdf-Dokument hinterlegt und kann jederzeit ausgedruckt werden.

Der Antrag ist aber auch im "FD Bauberatung|Bauordnung|Denkmale" im Rathaus oder in jedem Stadtbüro erhältlich.

Dieser Grundantrag ist vom Antragsteller auszufüllen und mit den Einkommensnachweisen sowie ggf. Nachweise für den Erhalt der Freibeträge beim FD Bauen|Wohnen|Denkmale einzureichen.

Die Unterlagen können aber auch zur Weiterleitung in jedem Stadtbüro abgegeben werden.

Bei der Beantragung eines gezielten Wohnberechtigungsscheines muss der Antragsteller zunächst Kontakt mit dem Vermieter aufnehmen, da dieser Angaben bzgl. der Wohnung einzutragen und eine Unterschrift zu leisten hat.

Einkommensnachweise sind z.B.

  •          12 letzten Lohnabrechnungen aller Haushaltsangehörigen
  •          aktueller Rentenbescheid
  •          Bewilligungsbescheid von  ALG I  oder  ALG II
  •          letzter Steuerbescheid oder Gewinn- und Verlustrechnung (für Selbstständige)
  •          Bewilligungsbescheid von Elterngeld
  •          Bewilligungsbescheid von Krankengeld
  •          BaföG-Bescheid
  •          Nachweis über Unterhaltszahlungen
  •          etc.

Nachweise für Einkommensfreibeträge sind z.B.

  •          Schwerbehindertenausweis
  •          Nachweis über zu leistende gesetzliche Unterhaltsleistungen
  •          aktueller Steuerbescheid bei erhöhten Werbungskosten
  •          Heiratsurkunde (max. 5 Jahre verheiratet und beide Partner nicht älter als 40 Jahre)
  •          Mutterpass
  •          Schulbescheinigung bei Kindern über 16 Jahren
  •          etc.
 

Wie lange dauert die Bearbeitung?

Für dieses Produkt geben wir eine Zeitgarantie.

Dies bedeutet, dass -falls alle notwendigen Unterlagen vorliegen- der Wohnberechtigungsschein innerhalb von 3 Tagen erstellt und versand wird.


Kosten

allgemeiner Wohnberechtigungsschein: 15,00 €
gezielter Wohnberechtigungsschein: 15,00 €
Bescheinigung für den 2. Förderweg: 20,00 €

Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung wird die Gebühr als Vorschuss erhoben.

Notwendige Unterlagen

  • Grundantrag mit den persönlichen Daten
  • Einkommensnachweise aller Haushaltsmitglieder
  • Angaben zur gewünschten Wohnung
  • ggf. Nachweise zur Anrechnung von Freibeträgen
  • ggf. Bescheinigung bei Schulbesuch ab dem 17. Lebensjahr


Rechtsgrundlagen

Gesetz zur Förderung und Nutzung von Wohnraum NRW

Formulare

Antrag Wohnberechtigungsschein


Schlusswort


Die Informationen auf dieser Seite, stellen nur eine „grobe Übersicht" über dieses Thema dar. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, steht Ihnen der FD Bauberatung|Bauordnung|Denkmale gerne telefonisch oder im Rahmen eines persönlichen Gespräches zur Verfügung.