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Meldung vom 20.06.2013
Chartres feierte Franz Stock zusammen mit einer großen Delegation aus Stadt und Region Arnsberg
Begrüßung durch einflussreichen Politiker Jacques Delors

Arnsberg. Die gotische Kathedrale von Chartres aus dem Jahre 1260 war am vergangenen Sonntag überfüllt, als der Dankgottesdienst für Franz Stock aus Anlass des 50. Jahrestages der Umbettung seines Leichnams nach Chartres begann.

Unter den Gottesdienstbesuchern waren zahlreiche Vertreter des deutschen und des französischen Franz-Stock-Komitees und eine große Delegation von über hundert Personen aus Stadt und Region Arnsberg – dabei auch Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel.

11 Bischöfe und über 20 Priester aus Frankreich und Deutschland, darunter die Pfarrer Stephan Jung und Franz Schnüttgen, begleiteten den Kardinal von Paris und Vorsitzenden der französischen Bischofskonferenz Vingt-Trois, der dem bewegenden Pontifikalamt vorstand.
Zuvor war die Ausstellung über Franz Stock als Wegbereiter der deutsch-französischen Freundschaft und geistlicher Architekt Europas eröffnet worden, die zunächst im Sauerlandmuseum gezeigt worden war. Der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, würdigte Franz Stock mit den Worten: "Franz Stock lebt." Und zur Überraschung aller formulierte Erzbischof vorsichtig, aber doch zuversichtlich, dass "noch im Jahr 2013 ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Seligsprechung von Franz Stock erfolgen werde".

Nach einem kurzen Moment der Überraschung durchzog breiter Applaus die ehemalige Kapelle des Gefangenenlagers, in dem Franz Stock das größte Priesterseminar aller Zeiten, aber auch Bildungsgänge zum Abitur organisiert hatte. Bürgermeister Vogel: "Wir freuen uns in unserer Stadt und Region darüber, dass das Seligsprechungsverfahren für Franz Stock mit seinen umfangreichen Untersuchungen ganz offensichtlich positiv vorwärts kommt."  Das Verfahren zur Seligsprechung von Franz Stock war im Sauerländer Dom St. Johannes in Neheim im November 2009 unter großer Beteiligung der Bürgerschaft eröffnet worden.

Thomas Bertram, der die Ausstellung über Franz Stock und Europa mitkonzipiert und -organisiert hatte, führte in die Ausstellung und das Thema "Franz Stock und der Weg nach Europa " ein. Chartres würdigte Franz Stock mit weiteren Veranstaltungen und Konzerten. "Le Figaro", eine der beiden meinungsführenden französischen Tageszeitungen, aber auch andere Zeitungen  berichteten landesweit über Franz Stock als Begründer der deutsch-französischen Aussöhnung und Freundschaft, nicht zuletzt als die Grundlage der europäischen Einigung.

Die Arnsberger Reisegruppe besuchte auf der Rückfahrt von Chartres in Paris die Pfarrkirche Saint-Jacques-du-Haut-Pas. Hier fand 1948 die Totenfeier für Franz Stock statt. Nuntius Roncalli nahm an dieser Stelle die Aussegnung des Toten vor und sagte dabei: „Abbé Franz Stock – er ist nicht nur ein Name – er ist ein Programm!“ Eine Aussage, die er als Papst Johannes XXIII. am 20. Juni 1962 wiederholte.
Die Reisegruppe wurde hier u.a. von Jacques Delors begrüßt. Delors war von 1985 bis 1995 war er Präsident der EG-Kommission und gilt als einflussreicher Europa-Politiker.

Weitere Informationen zu Franz Stock gibt es hier: http://www.franz-stock.org/index.php?lang=de.



Pressekontakt: Stephanie Schnura, Tel. 02932 201-1477

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Franz-Stock-Feierlichkeiten in Chartres
Franz-Stock-Feierlichkeiten in Chartres
Franz-Stock-Feierlichkeiten in Chartres
Franz-Stock-Feierlichkeiten in Chartres
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