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Pressemeldungen

Meldung vom 10.07.2020
Lichen sclerosus online
1. Treffen des neuen Gesprächskreises findet virtuell statt

Arnsberg/Hochsauerlandkreis.

Lichen sclerous ist eine chronisch entzündliche, gutartige Hauterkrankung, die nicht auf Infektionen oder Allergien zurückzuführen ist. Sie tritt überwiegend im Genitalbereich auf und betrifft meist Frauen.

Oftmals wird sie mit einer Pilzinfektion verwechselt und entsprechend falsch behandelt, so dass die richtige Diagnose über einen längeren Zeitraum unerkannt bleibt. Unbehandelt kann die Erkrankung zu Vernarbungen, Verklebungen sowie Schrumpfung von Hautarealen führen.

Auch Doris Geppert hat eine lange Odyssee hinter sich. „Im Oktober 2018 erhielt ich die Diagnose Lichen sclerosus. Seitdem behandle nach den Leitlinien mit sehr gutem Erfolg Der Austausch mit anderen Betroffenen und die Teilnahme an Workshops haben mir geholfen, eine positive Einstellung im Umgang mit der Erkrankung zu finden“, so  Doris Geppert.

Um andere Betroffene zu unterstützen, eigene Erfahrungen weiterzugeben und gemeinsam nach verschiedenen Möglichkeiten des Umgangs mit der Erkrankung zu suchen und in den Austausch   zu gehen, hat sich Doris Geppert entschlossen, eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Die Gruppe richtet sich an betroffene Frauen und Männer. „Es ist erst einmal sehr wichtig, einen Arzt zu finden, der die richtige Diagnose stellt und dann mit einer leitliniengerechten Therapie gute Behandlungserfolge erzielen kann.“, meint Doris Geppert. „In der Selbsthilfegruppe können wir gemeinsam von unseren Erfahrungen profitieren, aber auch Referenten und Ärzte einladen oder Workshops  planen oder besuchen.“ Unterstützt wird sie dabei auch von der Selbsthilfekontaktstelle AKIS im HSK.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten bisher noch keine persönlichen Treffen der neuen Selbsthilfegruppe stattfinden. Die Gruppengründerin bietet deshalb nun am 21. Juli um 19:00 Uhr ein Online-Treffen in Form einer Videokonferenz per Zoom an. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen melden sich Betroffene bitte bei Doris Geppert unter email hidden; JavaScript is required



Pressekontakt: Stephanie Schnura, Tel. 02932 201-1477
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