Renaturierung der Röhr in Hüsten im Bereich der Ruhrmündung

Zur Erfüllung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie der EU, nämlich die Erreichung des "guten ökologischen Zustandes von Gewässern"  wurden durch die Stadt Arnsberg an vielen Bereichen der Ruhr und ihrer Nebengewässer im Stadtgebiet Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei wird weiterhin auch der Hochwasserschutz verbessert.

Auch die Röhr wurde in der Vergangenheit zum Zwecke der Landgewinnung in der Aue in ein durch Steinschüttungen befestigtes, geradliniges, gleichförmiges und schmales Bett gezwängt.

Hierdurch gingen Gewässerdynamik und Artenvielfalt verloren.

Auch wurden Sohlschwellen errichtet, welche die Wanderbewegungen der Gewässerlebewesen erschweren bzw. unmöglich machen.

Daher war das Ziel auch der Maßnahme „Renaturierung der Röhr im Bereich der Ruhrmündung"  auf rund 300 Metern Fließstrecke die Eigendynamik des Gewässers zu fördern, den ökologischen Zustand und die Strukturvielfalt zu verbessern und die Sohlschwellen überflüssig zu machen.
 
Diese Ziele wurden durch folgende Maßnahmen am Gewässer erreicht:

  • Verlängerung des Gewässerlaufes der Röhr
  • Strukturelle Verbesserungen an der Gewässersohle und den Ufern

Die Maßnahme wurde von der „Neuen Arbeit Arnsberg“ in Auftrag gegeben, im Januar 2014 begonnen und im April 2014 fertig gestellt.

Insgesamt wurden rund 7.000 m³ Boden bewegt.

Die Baukosten für diese Maßnahme beliefen sich auf rund 120.000 Euro.

Des weiteren fielen noch rund 30.000 Euro Ingenieurskosten an.

Finanziert wurde die Renaturierung durch:

  • 80 % aus Mitteln der Abwasserabgabe, durch das Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.
  • 20 % Eigenanteil der Neuen Arbeit, abgeleistet durch Eigenleistungen