Renaturierungsmaßnahme Jägerbrücke
Renaturierung Ruhr Jägerbrücke
Kosten
ca. 4700.000 €
Förderung
-
80 % aus Mitteln der Abwasserabgabe, durch das Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.
- 20 % Eigenanteil der Stadt, über Ausgleichsmaßnahmen refinanziert
Projekthintergrund
Die dargestellte Maßnahme ist als Umzusetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU zur Erreichung des "guten ökologischen Zustandes" der Ruhr zu sehen. Durch Begradigungen, Verlegung und Verbau der Ufer sind Strukturen geschaffen worden, die eine Eigendynamik dieses Mittelgebirgsflusses verhindern. Die Auen, soweit noch vorhanden, sind von dem tief ins Gelände eingeschnittenen Flussbett abgeschnitten und entwertet. Die Ruhr in diesem Flussabschnitt ist der Äschenregion zuzuordnen. Basis für die dargestellte Renaturierung ist das "Konzept zur naturnahen Entwicklung der oberen Ruhr". In diesem Konzept sind auch für das Stadtgebiet Arnsbergs verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, die eine Durchgängigkeit des Flusses für Fische und andere Lebewesen nach sich ziehen sollen und für eine ökologische Verbesserungen des Gewässers und seiner angrenzenden Bereiche stehen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen dieses Konzeptes orientieren sich an Leitbildern weitgehend natürlicher Flusslandschaften des Mittelgebirges.
Übersichtsseite: Renaturierung von Gewässern im Stadtgebiet von Arnsberg







