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Ruhrrenaturierung in Arnsberg-Oeventrop

Startschuss mit Regierungspräsidentin Diana Ewert und Bürgermeister Hans-Josef Vogel

Eine natürliche Flusslandschaft mitten in der Stadt: Mit der Renaturierung der Ruhr haben die Bezirksregierung und die Stadt Arnsberg in den vergangenen Jahren Maßstäbe gesetzt.

Doch längst sind nicht alle Bereiche der Ruhr im Stadtgebiet ökologisch wieder aufgewertet. Mit der Renaturierung im Bereich Oeventrop wird nun eine weitere Lücke geschlossen – und die kommt Natur und Mensch gleichermaßen zugute.

Den ersten Spatenstich für dieses weitere Teilprojekt der Ruhrrenaturierung in Arnsberg machten heute gemeinsam Regierungspräsidentin Diana Ewert und Bürgermeister Hans-Josef Vogel.

Auf rund 1,3 Kilometern Länge wird mitten im Ortskern Oeventrop der bisher begradigte Fluss wieder eine natürliche Form erhalten. Neue Zugangsmöglichkeiten am Ufer schaffen Orte, die zum Erkunden des Lebensraums „Fluss“ einladen und die Wiederanbindung der derzeit abgeschnitten Auen sorgt für einen natürlichen Hochwasserschutz.

Die Ruhr durchfließt das Arnsberger Stadtgebiet auf einer Länge von ca. 36 Kilometern. Davon sind bisher 18,1 Kilometer renaturiert worden. Weitere 1,6 km sind für 2017 mit der jetzt beginnenden Maßnahme in Oeventrop sowie im Ortsteil Hüsten geplant.

Die Ruhr ist im Arnsberger Stadtgebiet mittlerweile durchgängig. Hierzu wurden an allen vier Wasserkraftstandorten (WKA) Fischaufstiege errichtet und weitere sechs Querbauwerke zurückgebaut, so dass Fische in diesem Bereich problemlos den Fluss hinauf- und herunter wandern können.

Seit 2003 bis heute wurden über 25 Renaturierungsprojekte im Arnsberger Stadtgebiet an der Ruhr durchgeführt. Das Fördervolumen hierfür betrug ca. 14,5 Millionen Euro.