Die Zukunft des Wohnens in Arnsberg

Neuaufstellung des Handlungskonzeptes "Zukunft Wohnen in Arnsberg"

AKTUELLES

 

Die Stadtverwaltung lädt alle Interessierten zum 2. Forum "Wohnen" ein, das am Donnerstag, 23. November 2017, von 19.00 bis 21.30 Uhr, im Campus der Stadtwerke Arnsberg, Niedereimerfeld 22, stattfinden wird.

 

Das große Interesse an dem 1. Öffentlichen Forum am 28, August 2017, die lebhaften Diskussionen und die Vielfalt der Beiträge zeugen von der Bedeutung und der Mitgestaltungsbereitschaft der ArnsbergerInnen an diesem wichtigen Stadtentwicklungsthema. Alle Anregungen aus dem 1. Forum sind nunmehr ausgewertet. Die Dokumentation des Forums steht hier (pdf, 2,5 MB) als Download zur Verfügung.

 

Um die wesentlichen Rahmendaten und Entwicklungstrends des Arnsberger Wohnungsmarktes zu erhalten, wurde eine Wohnungsmarktanalyse in Auftrag gegeben. Mit der Erarbeitung wurde die InWIS Forschung & Beratung GmbH, Bochum beauftragt. Erste Ergebnisse der Analyse, die auch während des Forums vorgestellt wurden, können hier (pdf, 1,5 MB) eingesehen werden. Weitere Ergebnisse der Wohnungsmarktanalyse werden auf dem 2. Forum vorgestellt.

 

Auch beim 2. Forum wird der interaktive Austausch im Mittelpunkt stehen. Aus den Beiträgen des ersten Forums und den Erkenntnissen der Wohnungsmarktanalyse ergeben sich folgende Themen, die in wechselnden Gruppen erörtert werden:
  • Kleine, bezahlbare Wohnungen dringend gesucht – aber nicht zu finden!
  • Arnsberg – Wohnen zwischen Sauerland und Ruhrgebiet als Potenzial
  • Arnsberger Einerlei oder Arnsberger Allerlei? Die Chancen der Stadtteile und Quartiere
  • Alte Häuser suchen neues Leben
  • "Zusammen Bauen und Wohnen" - Kein Standard, aber Möglichkeiten

Das System Wohnungsmarkt besteht aus vielen ineinander greifenden Rädern. Damit sich alle Räder drehen und sinnvoll miteinander verzahnt werden, bedarf es einer Vernetzung aller Beteiligten.

Bürgerinnen und Bürger, die kommerziellen Anbieter von Wohnraum, die VertreterInnen der Interessen von jungen, älteren, und/ oder finanziell schwachen Mietern, ebenso wie die Besitzer oder Kaufinteressenten von Eigenheimen sind daher aufgerufen, mit einander ins Gespräch zu kommen und sich aktiv an der Gestaltung des Arnsberger Wohnungsmarktes zu beteiligen.

 

 

ALLGEMEINES

 

Der Arnsberger Wohnungsmarkt ist aktuell durch neue, teils sich widersprechende Entwicklungen geprägt. Nach der vor über 10 Jahren erfolgten Neuausrichtung der Wohnsiedlungs- und Wohnpolitik der Stadt Arnsberg, die auf der wesentlichen Annahme beruhte, dass der demographische Wandel in quantitativer Hinsicht zu einem entspannten Wohnungsmarkt führen wird, ist in den letzten drei Jahren für Teilbereiche eine Anspannung auf dem Wohnungsmarkt zu beobachten. So kann in Teilen Arnsbergs die Nachfrage nach Wohnbauland aus den vorhandenen Wohnbaulandpotenzialen kaum noch gedeckt werden, und in einzelnen Wohnungsmarktsegmenten gibt es einen Mangel an geeigneten Wohnungen.

 

Daher soll das Handlungskonzept "Zukunft Wohnen in Arnsberg", das häufig auch Grundvoraussetzung für die Vergabe von Fördermitteln des Landes ist, fortgeschrieben werden. Im Gegensatz zu dem "alten Handlungskonzept (pdf, 350 KB) soll das Neue in einem kooperativen Prozess erarbeitet werden.

 

Gemeinsam sollen Bürgerinnen und Bürger, Arnsberger Wohnungsmarktakteure und die Stadtverwaltung die aktuellen Entwicklungen beleuchten und einordnen, Zielsetzungen und Leitlinien für die künftige Ausrichtung der Wohnungspolitik entwickeln sowie nach Handlungs- und Umsetzungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene suchen.

 

Im überarbeiteten Handlungskonzept "Zukunft Wohnen in Arnsberg" sollen anschließend private und öffentliche Aktivitäten mit dem gemeinsamen Ziel gebündelt werden, den Wohnungsmarkt in Arnsberg auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten.

 

Mit der Prozessgestaltung sowie der Ausarbeitung von Leitbild und Handlungsempfehlungen wurde Frau Prof. Dr.-Ing. Ursula Stein aus Frankfurt beauftragt, die auch die Moderation der Foren und Fachgespräche übernehmen wird.