Mit der medienwirksamen Eröffnung des
RuhrtalRadweg im Frühsommer 2006 und den
dazugehörigen Informationsportalen im Januar 2008 ist in Arnsberg ein neues Bild vom Radverkehr entstanden.
Galt das Radfahren in Arnsberg bis dahin neben dem imageträchtigen Radsport und dem gelegentlichen Freizeitradeln fast ausschließlich als unbequeme Alternative zum Auto bzw. im Bereich des Schülerverkehrs als notwendiges Übel, so erfährt es zunehmend größere Akzeptanz bei Nutzern und in der Bevölkerung.
Heute prägen in den Sommermonaten auswärtige und heimische Freizeit- und Wochenendradler das Bild Arnsbergs in ganz anderem Maße als noch vor einigen Jahren.
Durch die Ergänzung und Weiterentwicklung des Radwegenetzes und begleitender Angebote, aber auch durch Maßnahmen, die der Sicherheit, dem Komfort und dem Fahrerlebnis dienen, soll der Radverkehr unterstützt werden. Gleichzeitig soll damit aber auch die heimische Wirtschaft und das Gastronomiegewerbe gestärkt werden. So wird z. B. mit der Einrichtung von
Fahrradstraßen der Radverkehr an den Stellen besonders gestärkt, wo er heute oder in Zukunft eine starke Bedeutung hat.
Insgesamt wird auf die in den letzten ca. 15 Jahren realisierten Maßnahmen aufgebaut, die das Grundgerüst des heutigen Wegeangebotes darstellen. Wegen der besonderen Stadtstruktur Arnsbergs mit ihren bandartig im Ruhrtal liegenden Siedlungsbereichen ist dabei der Ansatzpunkt beim RuhrtalRadweg bzw. dem landesweiten Radwegnetz zu sehen, ohne aber den alltäglichen Radverkehr mit dem hierzu notwendigen Radwegenetz zu vernachlässigen.