Masterplan Ruhr

Das Konzept "Masterplan Ruhr" (pdf, 2.725 KB) befasst sich mit den Naturraumpotenzialen der Flusstäler im Arnsberger Stadtgebiet. Die Interessen von Erholungsfunktion oder touristischen Nutzungen werden mit den Belangen des Naturschutzes und des Hochwasserschutzes abgeglichen. Fragen der Zugänglichkeit, Verknüpfung von Siedlung und Landschaft, Führung und Qualifizierung des RuhrtalRadwegs und der Vergrößerung von Retentionsräumen werden behandelt.

Der Masterplan Ruhr greift dabei die Zielsetzung des Stadtentwicklungsprogramms 2003 "Arnsberg an die Ruhr" auf und entwickelt ein Leitbild für den Umgang mit dem Talraum. Hierzu wurden in den unterschiedlichen Themenfeldern Hochwasserschutz, Ökologie und Freizeit und Erholung Maßnahmen entwickelt bzw. aufgegriffen.

Freizeit und Erholung - RuhrtalRadweg

Seit der Herrichtung des RuhrtalRadwegs hat sich ein touristisches Potenzial eröffnet, das weiter ausgebaut werden soll. Es werden ruhrnahe Wegeführungen in Oeventrop, Uentrop und zwischen Niedereimer und Bruchhausen aufgezeigt. Zusätzlich werden alternative Routen und die Verknüpfung mit anderen überörtlichen und innerörtlichen Radwegen angestrebt. Entlang des RuhrtalRadwegs liegt eine Vielzahl von Orten mit besonderem Erlebniswert: kulturelle Attraktionen, Freizeiteinrichtungen und Orte mit besonderem Bezug zum Fluss. Der Masterplan macht eine Reihe von Vorschlägen zur Aufwertung und Einbindung dieser Stationen. Mit einem touristischen Informationssystem sollen die Wegebeziehungen zwischen den Arnsberger Stadtteilen und dem Radweg erkennbar gemacht und dem Radtouristen die Orientierung erleichtert werden.

Zur weiteren Qualifizierung des RuhrtalRadweges werden im Masterplan Anregungen zur Ausstattung, zu Aufenthaltsbereichen und Aussichtspunkten gemacht.

Neue Sitzmöglichkeit in Wildshausen

Skulptur in Wildshausen
Bereits 2007 wurde mit geringem Aufwand - große Wasserbausteine - einfache Sitzmöglichkeiten am RuhrtalRadweg in Wildshausen geschaffen. Im September 2008 wurde der Bereich als Grenze zwischen Arnsberg und Meschede mit einer im Arnsberger Kunstsommer gefertigten Holzskulptur markiert.

Aufenthaltsbereich in Oeventrop

Im Stadtteil Oeventrop, im Bereich der Dinscheder Ruhrbrücke wurde ein Aufenthaltsbereich mit Infoportal hergestellt. Im Oktober 2008 wurde der Platz mit der Aufstellung einer Holzskulptur komplettiert.

Mitfinanziert wurden die Bänke mit Unterstützung des Bezirksausschusses Oeventrop. Dieser hatte die Erlöse aus dem 775-jährigen Ortsjubiläum der Stadt Arnsberg für Maßnahmen der Attraktivitätssteigerung Oeventrops zur Verfügung gestellt.

Aufenthaltsbereich an der neuen Brücke in Alt-Arnsberg

Nachdem die neue Fußwege und Radfahrerbrücke als Verbindung zwischen der Uferstraße und der Ruhrstraße im November 2010 eingeweiht wurde, wurde der Zugang zur Brücke als Aufenthaltspunkt mit Infoportal Anfang des Jahres 2011 fertiggestellt.

Aufenthaltsbereich in Arnsberg, Jägerbrücke

Nachdem im Bereich der Jägerbrücke in Arnsberg, Flächen der RLG erworben werden konnten, wurde hier im Bereich der Renaturierung ein Aufenthaltsbereich geschaffen, der einen wunderbaren Blick auf die Altstadt Arnsbergs ermöglicht.

Im August 2009 wurde die Fläche mit einer Holzskulptur des Kunstsommers ergänzt.

Neuanlage eines Bolzplatzes in Neheim, Binnerfeld

Im Juni 2008 wurde der neue Bolzplatz an der Schillerstraße/Dicke Hecke den Kindern und Jugendlichen des Binnerfeldes übergeben. Dieser bietet Ersatz für den seinerzeit entfallenen Bolzplatz an der Hauptschule Binnerfeld (jetzt "Altes Wasserwerk"). Gleichzeitig wird hier eine Maßnahme des Masterplan Ruhr realisiert, der in diesem Bereich zwischen der Autobahnabfahrt und dem Damm der ehemaligen Umgehungstraße die Anlage von Sportflächen vorschlug. Somit wurde ein bislang ungenutzter fast vergessener Bereich einer Nutzung zugeführt und leistet einen Beitrag zur Erhöhung der Attraktivität einer wichtigen Fuß- und Radwegeverbindung.

2009 wurden die angrenzenden Flächen im Rahmen eines Investorenauswahlverfahrens zur baulichen Entwicklung eines Gastronomiestandortes zur Disposition gestellt.

Umgestaltung des öffentlichen Raums im Bereich Möhnepforte, Neheim

Anfang 2008 beauftragte die Stadt Arnsberg das Büro wbp Landschaftsarchitekten, Bochum eine Planung zur Umgestaltung des Freiraums entlang der Möhne zwischen Möhnemündung und aufgegebenen Spielplatz an der Möhnepforte zu erstellen.