Kontakt- und Informationsbörse "Neue Wohnformen" in Arnsberg

Anpassung an sich verändernde Familienstrukturen, demografische Verschiebungen und die Suche nach neuen Formen des Zusammenlebens erfordern eine nachhaltige Anpassung des Wohnungsangebotes. Neue gemeinschaftliche oder individuelle Wohn- und Lebensformen stoßen auf immer mehr Interesse. In vielen Städten sind in den letzten Jahren gemeinschaftliche und/oder generationsübergreifende Wohnprojekte entstanden, die erfolgreich die Möglichkeiten und Chancen neuer Wohnformen dokumentieren. Allen Projekten gemeinsam ist die Suche nach Menschen, die willens sind, sich gegenseitig in den kleinen Dingen des Alltags zu unterstützen und offen sind, sich auf andere einzulassen. Nachbarschaft soll gelebt werden, wohl wissend, dass Nähe nur funktioniert, wenn Distanz möglich ist. Deshalb hat jeder seine eigene individuelle Wohnung. Als Treffpunkt für Versammlungen, Feste oder sportliche und kreative Angebote steht oft ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung.

Gemeinsames Handeln bietet eine Vielfalt neuer Möglichkeiten und Chancen

Haben Sie einmal darüber nachgedacht, wie und wo Sie in den nächsten Jahren wohnen wollen und mit wem Sie zusammenleben möchten?

Haben Sie Spaß daran, mit aufgeschlossenen Menschen Ideen und Konzepte für neue Wohnformen zu entwickeln? Fehlt Ihnen alleine der Mut, Neues anzustoßen und auszuprobieren?

Sind Sie auf der Suche nach Gleichgesinnten und Mitstreitern, um neue Wohnformen zu erproben?

Wäre dies für Sie eine neue Zukunftsperspektive?

Sie haben es selbst in der Hand, ein neues Wohnprojekt in Arnsberg zu entwickeln.

Sie setzen sich nicht einfach nur "ins gemachte Nest". Sie nutzen die Chancen, der "Architekt" der eigenen Zukunft zu sein.

Sie setzen ihre Wohnwünsche zusammen mit anderen kreativen Menschen jeden Alters in die Tat um.

Die Stadt Arnsberg unterstützt Sie gerne dabei

  • Wir informieren über Beispiele neuer Wohnformen.

    So wurden mit einem Wohnprojektseminar der VHS und des Fachbereichs Planen|Bauen|Umwelt zum Thema "Wohnen in verlässlicher Nachbarschaft für Jung und Alt" im März 2010 erste Informationen vermittelt. Abgerundet wurde das Seminar durch eine Exkursion nach Dortmund, wo Gelegenheit bestand, bereits bestehende Wohnprojekte zu besuchen und Gespräche mit BewohnerInnen zu führen.
  • Wir möchten die Entwicklung neuer Wohnformen anregen.

    Dabei kann das Spektrum bspw. von gemeinschaftlichen Wohnprojekten, individuellen Wohnformen, Baugruppen von jungen Familien bis zu Demenzwohnprojekten reichen.
  • Wir möchten "Erste Schritte" begleiten und unterstützen.
  • Wir möchten verschiedenste Interessengruppen miteinander in Kontakt bringen, um Erfahrungen gegenseitig nutzen zu können.
  • Wir möchten interessierte Menschen zusammenführen.

    Unter dem Titel "Die 'Alter'-native Wohngemeinschaft - Kinder, ich ziehe in die WG"' ist eine Initiative gestartet, die sich zum Ziel gesetzt hat mit gleichgesinnten älteren Menschen Wohngemeinschaften z.B. in Einfamilienhäusern mit Einliegerwohnung oder in Miethäusern zu gründen. Nach der Familienphase zu groß gewordene Häuser können wieder mit Leben gefüllt werden, es hilft Kosten zu sparen, fördert die Gemeinschaft und wirkt der Vereinsamung entgegen.
    Nähere Informationen können Sie über Frau Renate Meuser (Telefon: 02935 1635) erhalten oder der Präsentation zum Thema (pdf, 1.050 KB) entnehmen.
    • In Arbeitskreisen möchten wir Menschen Raum bieten, eigene Wünsche und Zukunftsperspektiven einzubringen und zu entwickeln.

      Ein erster Arbeitskreis "Mehrgenerationenwohnen" entstand aus dem Wohnprojektseminar im April 2010. Seitdem trifft sich dieser in den Räumen der VHS, Neheim, Möhnepark, Werler Straße 2 a. Die genauen Termine werden an dieser Stelle und über die Tagespresse bekannt gegeben.

      Von einigen Mitgliedern des Arbeitskreises wurde im Oktober 2010 der Verein "GIA – Generationen in Aktion" e.V. gegründet. Dieser Verein verfolgt das Ziel in Neheim ein Mehrgenerationenwohnprojekt zu realisieren. Nähere Informationen können Sie bei der Voritzenden des Vereins, Frau Monika Holtappels (Telefon 0160 3353601) erhalten oder dem Flyer zum Verein GIA (pdf, 165 KB) entnehmen.

    Sind Sie neugierig geworden?

    Wenn Sie Gleichgesinnte für neue Wohnformen suchen, oder eigene Ideen in einem Arbeitskreis einbringen und weiterentwickeln möchten, unterstützen wir Sie gerne dabei. Auch für Fragen und Anregungen stehen wir zur Verfügung.

    Bettina Dräger-Möller
    Stadt Arnsberg
    Telefon: 02932 201-1409
    E-Mail: b.draeger-moeller@arnsberg.de

    Über unsere Arbeit informiert auch der Flyer "Neues Wohnen in Arnsberg" (pdf, 152 KB)