Revitalisierung des Klassizismusviertels von Arnsberg
Konzept zur Entwicklung der "Historischen Gärten und Gartenhäuser" in Alt-Arnsberg
Mit der Untersuchung zur Geschichte und zu den Entwicklungsmöglichkeiten der "Historischen Gärten und Gartenhäuser am Rande des Klassizismusviertels" in Alt-Arnsberg (pdf, 3.195 KB) durch das Büro scape, Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf hat die Stadt Arnsberg Ende 2007 die Vorgaben für die Aufwertung und Nutzung dieses sensiblen Bereiches zwischen gebauter Stadt und freier Landschaft definiert. Als alte Hauptstadt des Herzogtums Westfalen, als preußischer Regierungssitz und seit fast 200 Jahren als Sitz der Bezirksregierung haben diese Epochen ein bedeutendes städtebaulich-kulturelles Erbe hinterlassen, das vom Zusammenspiel der mittelalterlichen Stadt und des Klassizismusviertels in einmaliger Lage innerhalb der Arnsberger Ruhrschleife geprägt wird.
Aufgrund ihres Bekenntnisses zur Stadtgeschichte und den baulich-geschichtlichen Zeugnissen hat die Stadt Arnsberg zwei vom Verfall bedrohte klassizistische Gartenhäuser, einige der letzten ihrer Zeit in Westfalen, mit den umgebenden Flächen erworben und sie so vor weiterem Verfall und Abriß gerettet. Die Gartenhäuser aus dem 19. Jahrhundert gehörten früher zu Wohnhäusern am Neumarkt und an der Königstraße und sind auf großen Gartengrundstücken an der Böschung zum Mühlengraben zu finden. Die Gartenhäuser sind aus Fachwerk gebaut und mit Schiefer verkleidet, wie es in der Region typisch ist. Beide haben ihre Türöffnungen an der Ostseite und laden so den oberhalb im Garten stehenden Betrachter ein, die kleinen Häuser zu entdecken. Umgekehrt hat man auf der Türschwelle den Blick in den Garten hinauf und damit auf die gestaltete Natur. Das Büro scape, Düsseldorf hat die Entwicklungsmöglichkeiten der Gärten mit ihren Häusern und die Potenziale des Ortes, aber auch den Aufwand, diesen Ort wieder zu beleben, untersucht. Das hierzu erstellte Gutachten "Historische Gärten und Gartenhäuser am Rande des Klassizismusviertels" (pdf, 3.135 KB) können Sie hier herunter laden.
Aufgrund ihres Bekenntnisses zur Stadtgeschichte und den baulich-geschichtlichen Zeugnissen hat die Stadt Arnsberg zwei vom Verfall bedrohte klassizistische Gartenhäuser, einige der letzten ihrer Zeit in Westfalen, mit den umgebenden Flächen erworben und sie so vor weiterem Verfall und Abriß gerettet. Die Gartenhäuser aus dem 19. Jahrhundert gehörten früher zu Wohnhäusern am Neumarkt und an der Königstraße und sind auf großen Gartengrundstücken an der Böschung zum Mühlengraben zu finden. Die Gartenhäuser sind aus Fachwerk gebaut und mit Schiefer verkleidet, wie es in der Region typisch ist. Beide haben ihre Türöffnungen an der Ostseite und laden so den oberhalb im Garten stehenden Betrachter ein, die kleinen Häuser zu entdecken. Umgekehrt hat man auf der Türschwelle den Blick in den Garten hinauf und damit auf die gestaltete Natur. Das Büro scape, Düsseldorf hat die Entwicklungsmöglichkeiten der Gärten mit ihren Häusern und die Potenziale des Ortes, aber auch den Aufwand, diesen Ort wieder zu beleben, untersucht. Das hierzu erstellte Gutachten "Historische Gärten und Gartenhäuser am Rande des Klassizismusviertels" (pdf, 3.135 KB) können Sie hier herunter laden.
Denkmal des Monats Juli 2008
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die beiden Gartenhäuser im Juli 2008 zu Denkmälern des Monats gewählt. "Sie waren nicht zum Bewohnen gedacht, sondern dienten einst der privaten Erholung. Es sind kleine Bauten, in denen man auch schon an warmen Frühlingstagen zu Kaffee und Kuchen oder anderem zusammenkommen konnte", so LWL-Denkmalpfleger Dr. Oliver Karnau.
Der LWL unterstützt - zusammen mit der Handwerkskammer Südwestfalen - die Stadt Arnsberg bei der Erhaltung und Instandsetzung der beiden Gartenhäuschen.
Weiteres Vorgehen
Das Gartenhaus "Arme Schulschwestern"
Bei zwei Baustellenbesichtigungen unter dem Titel "Alles hat seine Zeit ..." konnten sich am 29. Juli 2008 und 12. August über 100 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Fortgang der Restaurierungsarbeiten informieren. Die Umsetzung der Gartenkonzeption ist nur teilweise finanziert. Aufgrund der Bedeutung der Gärten für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und ihre Besucher hat die Stadt alle Interessierten und Arnsberger Vereine aufgerufen, sich einzubringen.
Zwischenzeitlich konnten beide Gartenhäuser denkmalgerecht fertig gestellt werden. Zur Historie der beiden Gartenhäuser und den geplanten Maßnahmen stehen Ihnen die beiden folgenden pdf-Dateien zur Verfügung: Gartenhaus Twiete (pdf, 189 KB) und Gartenhaus der Armen Schulwestern" (pdf, 174 KB).
Das Gartenhaus "Twiete"
Seit Mitte Juli wird der erste Bauabschnitt in der Gartenanlage selber durchgeführt, der die fußläufige Erschließung der beiden Häuschen und damit die Öffnung der Gärten für Besucherinnen und Besucher zum Ziel hat.
Die Gärten sind direkt an den RuhrtalRadweg angebunden. In einem späteren, zweiten Bauabschnitt soll vom RuhrtalRadweg aus auch eine attraktive "treppenfreie" Zuwegung zur Innenstadt durch die Gärten selber ermöglicht werden. Das Projekt hat durch Veröffentlichungen im Fachmagazin "Lebendige Stadt" (pdf, 1.630 KB) und der Denkmal-Zeitung (pdf, 110 KB) mittlerweile bundesweite Bekanntschaft errungen. Die Stiftung "Lebendige Stadt" hat der Stadt und dem Projekt zudem bereits ihre finanzielle Unterstützung zugesagt.
Die Gärten sind direkt an den RuhrtalRadweg angebunden. In einem späteren, zweiten Bauabschnitt soll vom RuhrtalRadweg aus auch eine attraktive "treppenfreie" Zuwegung zur Innenstadt durch die Gärten selber ermöglicht werden. Das Projekt hat durch Veröffentlichungen im Fachmagazin "Lebendige Stadt" (pdf, 1.630 KB) und der Denkmal-Zeitung (pdf, 110 KB) mittlerweile bundesweite Bekanntschaft errungen. Die Stiftung "Lebendige Stadt" hat der Stadt und dem Projekt zudem bereits ihre finanzielle Unterstützung zugesagt.
Aktuelle Fotos der restaurierten Gartenhäuser finden Sie hier (pdf, 950 KB)
(Diese Seite wurde zuletzt am 20.07.2009 aktualisiert)







