Arnsberg - Lern-Werkstadt Demenz
Was ist das Ziel dieses Projektes?
Auf den Punkt gebracht wollen wir:
- Die Lebensqualität der Familien- insbesondere der pflegenden Angehörigen und der Betroffenen verbessern
- Die Stimme von Menschen mit Demenz hörbar machen, ihre Lebenswelten erschließen
- Ihre Teilhabe am Leben in der Kommune und der Gesellschaft ermöglichen
- "Türen öffnen" Formen der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Demenz schaffen
- Das Thema Demenz enttabuisieren
- Die Abschottung und Isolierung der Betroffenen entschärfen
- Die Öffentlichkeit, die Medien, die Kulturschaffenden, Industrie, Handel und Handwerk und besonders auch die Politiker sensibilisieren und zum Handeln bewegen.
Wir wünschen uns, dass Institutionen und Organisationen unterschiedlichster Trägerschaften mitwirken, denn ein Netzwerk von Akteuren vor Ort hier in Arnsberg ist der Schlüssel zum Erfolg. Hierzu laden wir Erziehungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche, Arbeitgeber, Personalräte, Kirchengemeinden, Sportvereine, Kulturschaffende, Wohnexperten, Stiftungen, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Verkehrsbetriebe, Einzelhandelsverbände und viele andere mehr ein.
Gleichzeitig möchten wir Demenzexperten einbeziehen, vor allem Betroffene!
Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörige, Pflegekräfte in ambulanten Diensten ebenso wie in stationären Einrichtungen, Hausärzte, Mitarbeiter in den Krankenhäusern, Seniorenzentren, Selbsthilfegruppen, Architekten, Pflegewissenschaftler etc.
Arnsberg ist "Lern-Werkstadt": Wir suchen nach guten Lösungen, um unsere Ziele zu erreichen. Erfolgreiche Projektteile können als gute Beispiele für andere Kommunen dienen. Und auch die Mißerfolge sind wichtig – aus unseren Fehlern wollen wir lernen.
Das dreijährige Modellprojekt soll durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden, um das gesellschaftliche Denken und Handeln in Bezug auf die Erkrankung nachhaltig, auch über unsere Region hinaus, zu verändern. Journalisten, Sender und Printmedien sind für uns wichtige Partner im Projekt. Die Robert Bosch Stiftung wird dieses dreijährige Modellprojekt fördern und begleiten.







