Preisträger des Umweltpreises 2011 der Stadt Arnsberg
Preisverleihung 01.03.2012
Die Stellv. Bürgermeisterin Erika Hahnwald und Vertreter der RWE Deutschland AG haben die Preisträger des Umweltschutzpreises 2011 der Stadt Arnsberg ausgezeichnet.
Die Jury, des im Sommer ausgelobten Wettbewerbs, hat fünf Preisträger unter den Bewerbern ausgewählt. Dem Lernfeld 10 für den Ausbildungsberuf zum Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik des Berufkollegs Berliner Platz wurde als Gewinner des Wettbewerbs ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro übergeben. Weitere Preisträger waren die Kindergärten Zwickel-Zwackel, der städtische Kindergarten Rappelkiste sowie die Kita beim Karolinenhospital, die als Zweitplazierte jeweils ein Preisgeld von 1000 Euro gewannen. Der dritte Platz ging an das Projekt der Klasse C5 12f des Berufskollegs Berliner Platz, die mit 500 Euro prämiert wurden.
Das Lernfeld 10 vom Berufskollegs am Berliner Platz des Hochsauerlandkreises, für den Ausbildungsberuf Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem Preisgeld ihr netzgekoppeltes Photovoltaiksystem mit einem sogenannten „Nachführsysteme“ zu vervollständigen. Ziel soll es sein, im Sinn des Lehrplans das Photovoltaiksystem mit den Nachführsystemen zu vervollständigen und den Schülern die unterschiedlichen Erzeugungstechniken für Erneuerbare Energien praktisch nahe zu bringen. Im Vorfeld hatte das Berufskolleg bereits die notwendigen Techniken errichtet. So befindet sich seit zwölf Jahren eine 1kWp-PV-Anlage auf dem Dach des Berufskollegs. Eine 100Wp-Insel PV-Anlage befindet sich im zweiten Betriebsjahr, wobei 2011 ein 350Wp-Windrad zur Inselanlage errichtet wurde. In derzeitiger Planung der Oberstufe befindet sich ein Schaltschrank mit Echtzeit-Messtechnik. Die geplanten Nachführsysteme bei der Photovoltaikanlage sollen Vorteile von bis zu 46% mehr Energieertrag bringen. Die Nachführsysteme ermitteln den optimalen Anstellwinkel der PV-Zellen und stellt diesen dann selbsttätig ein. Zur Systemreinigung bei Regen und Systemschutz bei Sturm wird ebenfalls ein optimaler Winkel eingestellt.
Die Kita „Zwickel-Zwackel“ wurde für ihr Projekt Umwelterziehung im Kindergarten mit der Leitfrage „Wieso ist es im Herbst, wenn es draußen schon kalt ist, so schön warm in unsren Räumen?“ ausgezeichnet. Zunächst wurden die Heizkörper der Kindertagesstätte genauer angeschaut und mithilfe einiger Experimente wurde deutlich gemacht, dass die Wärme der Heizungen nach oben steigt und damit das Zimmer wärmt. Des Weiteren wurde die Frage gestellt, was passiert, wenn das Fenster geöffnet wird und die Heizungen an bleiben. Dadurch erkannten die Kinder, dass die Wärme nach draußen fliegt und es im Zimmer kalt wird. Es wurde klar, dass Heizkörper abgedreht werden müssen, wenn man einen Raum lüftet. Außerdem wurden mit einem Elektronik-Baukasten verschiedene Stromkreise gebildet und Lampen ein- und ausgeschaltet. Danach gingen Kinder und Erzieherinnen im Gebäude auf die Suche nach Energiefressern und wurden bei der Beleuchtung fündig. So wurden alle 40 Leuchtmittel im Gruppenraum durch LED-Lampen ersetzt. Nach Berechnungen eines Kita-Vaters wird nun ca. 1.000 Euro jedes Jahr gespart. Den Kindern wurde deutlich, dass sie noch mehr Energie sparen können, wenn das Licht im Raum ausgeschaltet ist, wenn keiner im Raum ist. So ziehen die Kinder aus diesem Projekt Konsequenzen für Zuhause, da die Erfahrung prägt und so schon ein frühzeitiges umweltbewusstes Verhalten gefördert wird.
Die Kita beim Karolinenhospital griff das Thema „Müll“ mit dem Projekt „Energie und Umwelt neu erleben“ auf und wurde prämiert. Unter dem Motto „Müllzwerge gegen Müllberge“ sollte das Thema Mülltrennung und Müllvermeidung spielerisch nahegebracht und den Kindern ein umweltbewusstes Verhalten beigebracht werden. In einem Zeitraum von sechs Wochen erarbeiteten 21 angehende Schulkinder der Einrichtung bei verschiedenen pädagogischen Angeboten ihre Ergebnisse heraus. Von kleinen Spielszenen, die als Anregung zum Nachdenken geben sollten, über geleitete Gespräche mit verschiedenen Leitfragen, bis hin zu Spiele, Geschichten oder Internetrecherche über das Thema. Somit sammelten die Kinder Wissen und schärften ihr Bewusstsein für den eigenen Müllverbrauch. Außerdem erfuhren die Kinder von dem hohen Energieaufwand bei der Produktion von Konsumgütern und lernten ein bewusstes Einkaufsverhalten kennen. Sie erfuhren, dass bei der Müllverbrennung auch Energie weiter genutzt werden kann und dass jeder seine eigene Energie nutzen und sich schon mit kleinen Beiträgen aktiv am Umweltschutz beteiligen kann.
Der städtische Kindergarten Rappelkiste hat mit dem Projekt „Wir bauen ein Insektenhotel“ einen Beitrag zur Idee und Entstehung eines Insektenhotels angebracht. Da der Kindergarten schon seit drei Jahren mit rund 45 Kindern regelmäßig ihre Waldtage praktizieren und in den darauf folgenden Reflexionen und Nachbereitungen immer verschiedene Projekte visualisieren, hatten sie sich zum Ziel gesetzt ein Insektenhotel zu bauen. Ihre ersten Aufgaben bestanden darin, Informationen und Anregungen zum Thema einzuholen. Daraufhin zeigte sich, dass vor dem eigentlichen Bau eines Insektenhotels die Auseinandersetzung mit den entsprechenden Bewohnern stattfinden musste. Dazu setzten sie sich mit dem Thema „Insekten-Allgemein“ und im speziellen mit den Bienen, Ameisen und Marienkäfern auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt bestand darin, das Sachwissen zum Thema zu vermitteln.
Die Schüler und Schülerinnen des Berufskollegs Berliner Platz des HSK vom Bildungsgang der Höheren Handelsschule 12f stellten ihre Idee und die Initiative des fortlaufenden Umweltprojekts der „Schulinternen Mitfahrzentrale“, kurz MIFAZ vor. Die Schüler fanden sich in fünf verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen, die in vorher vereinbarten, aufeinander aufbauenden Abschnitten gebildet wurden. Der Grundstein zu diesem Projekt wurde allerdings schon 2009/2010 von dem Projektlehrer mit zwei anderen Klassen gelegt. Ziel ist es, die schulinterne CO2-Bilanz zu verbessern. Außerdem sollte der Verkehrsknotenpunkt am Berufskolleg Berliner Platz/Kulturzentrum mit der Einfädelung zum Bahnübergang in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes Neheim-Hüsten entzerrt werden. Es wurde eine Internetseite eingerichtet, wo interessierte Mitschüler, Lehrer, aber auch andere Mitmenschen austauschen können, die entweder eine Mitfahrgelegenheit suchen oder anbieten. Die Klasse 12f hofft, dass auf diese Art und Weise soziale Kontakte unter Mitschülern oder Kollegen geknüpft oder bestärkt werden. Die Schülerinnen und Schüller suchten noch einen griffigen Namen für ihr Projekt und denken, dass sie mit „Gemeinsam fahren – Treibstoff sparen“ einen passenden Projektnamen gefunden haben.
Die RWE Deutschland AG räumt ihren Konzessionsgemeinden unter den Titel „Klimaschutzpreis“ die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2011 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen. Die Jury hatte eine schwere Aufgabe, die einzelnen Beiträge zu prämieren, da aus einer Vielzahl guter und teilweise sehr unterschiedlicher Bewerbungen eine Auswahl getroffen werden musste.
Erika Hahnwald dankt allen Beteiligten für ihre Teilnahme am Wettbewerb sowie ihre konkreten Beiträge zur Verbesserung der Umweltsituationen in Arnsberg.
Preisträger 2010 - Preisverleihung 04.04.2011
"Viele schöne Ideen für ein gutes Klima" titelte DER WESTEN zur Preisvergabe im Wettbewerb Klimafreunde Arnsberg 2010 und berichtete ausführlich über Preisträger und Projekte. Gekommen waren neben der Jury und vielen Eltern auch fast 40 Kinder. Die Preisverleihung wurde von Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Herrn Mushoff, RWE vorgenommen, die auch das mit 5000 Euro dotierte Preisgeld im Rahmen des „RWE Klimaschutzpreises" ausgelobt hatte. Hauptgewinner ist das Familienzentrum Schreppenberg und der Kindergarten Heilig Kreuz.
Weitere Preise gingen an Christian Mono und Lea Vogel, beide Schüler des Gymnasiums Laurentianum Arnsberg, die Kindertagesstätte Entenhausen, den ökologischen Verkehrsclub VCD Hochsauerland in Kooperation mit der Neheimer Karl-Wagenfeld-Grundschule, die Kindertagesstätte St. Michael und den AWO-Kindergarten Sonnenland. „Entscheidungskriterien der Jury für die Siegerauswahl sind Kreativität, CO2-Minderung, Nachhaltigkeit und Breitenwirkung“, so die Juroren der Klimafreunde Arnsberg.
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Preisträger 2008 - Preisverleihung am 13.01.2009
Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Vertreter der RWE Westfalen Weser Ems haben die Preisträger Umweltschutzpreises 2008 der Stadt Arnsberg ausgezeichnet.
Die Jury, des im Sommer ausgelobten Wettbewerbes, hat vier Preisträger unter den Bewerbern ausgewählt. Die Heinrich-Knoche-Grundschule Herdringen und die Klasse B1 – 11c des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung des HSK in Arnsberg haben ein Preisgeld von 2.000 Euro gewonnen. Weitere Preisgelder von je 500 Euro erhielten der Kindergarten Hl. Kreuz Arnsberg und die SGV Abteilung Neheim.
Die Heinrich-Knoche-Grundschule aus Herdringen wurde für Ihr Ziel unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden prämiert. Dies wurde durch den Einsatz sogenannter „Energiewächter“ umgesetzt. Zunächst sind die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 im Rahmen des Sachunterrichts über Strom, Stromverbräuche und Maßnahmen der Energieeinsparung aufgeklärt worden. Dann wurden sie speziell über die Möglichkeiten der Energieeinsparung im Schulgebäude geschult und anschließend als Energiewächter eingesetzt. Die Energiewächter nutzen die Pausen, den Unterrichtsbeginn und das Unterrichtsende um das Abschalten der Computer und der Beleuchtung zu überprüfen und ihre Beobachtungen in einem Protokoll festzuhalten. Nach einer Auswertung haben die Energiewächter andere Klassen besucht und von ihren Ergebnissen berichtet, um auch dort energiebewusstes Handeln zu fördern.
Die Klasse B1 – 11c des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung des HSK in Arnsberg wurde für Ihr Projekt: „Den Energiefressern auf der Spur. Wir verbessern unsere Energieeffizienz!“ ausgezeichnet. Zunächst hat die Klasse die Ausgangssituation ermittelt. Die Untersuchungen konzentrierten sich nachfolgend auf ein Gebäude, da nur dieses mit einem Drehstromzähler ausgestattet war. Die Ergebnisse lassen sich aber auf das ganze Berufskolleg übertragen. Zu Anfang des Projektes wurde eine Aufnahme aller elektrischen Geräte im Gebäude durchgeführt. Anschließend hat Dr. Johannes Spruth von der Verbraucherzentrale eine Lastgangmessung vorgenommen. Der Stromverbrauch für die einzelnen Klassenräume wurde berechnet und es wurden Verbrauchermessungen bei verschiedenen Geräten in der Schule durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Energieverbrauch im Bereich Beleuchtung der Klassenzimmer, sowie der Flure am höchsten ist. Ein weiterer hoher Verbrauch ergibt sich durch die Computer und Bildschirme. Ein Besuch der Firma TRILUX informierte über Möglichkeiten der Energieeinsparung durch Lichtmanagement-Systeme.
Der Kindergarten Hl. Kreuz hat Nisthilfen auf dem Kindergartenspielplatz als aktiven Beitrag zur Erhaltung der lebendigen Natur angebracht. Seitdem befinden sich Nisthöhlen für Vögel und Fledermäuse, sowie Insektennisthilfen für Hautflügler, Wildbienen, Gab-, Falt-, und Wegwespen auf dem Gelände. Besonders die Nisthilfen der Insekten sind durch durchsichtige Brutröhren sehr anschaulich gestaltet. Begleitend zu diesem Projekt wurde das Wissen der Kinder über die Tiere in den Nisthilfen durch Bücher, Lexika und Prospekte erweitert und durch Spiele, Bastelaktionen usw. untermauert.
In der Vereinsphilosophie der SGV Abteilung Neheim besitzt der Natur- und Umweltschutz einen hohen Stellenwert. Neben einer Anzahl von Veranstaltungen und Maßnahmen wurde 2008 die Pflege von Teichen, die sich in Neheim im Naturschutzgebiet „Ruhraue“ befinden übernommen. Der SGV Neheim nahm sich zwei dieser Teiche, die vom Schwiedinghauser Bach gespeist werden und in der Nähe des Wanderheims liegen, an. Bis vor kurzer Zeit wurde die Wartung ehrenamtlich durch einen Neheimer Bürger durchgeführt, der die Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wahrnehmen konnte und der Weiher daher in diesem Jahr trocken fiel. Der nord-westliche Weiher war bereits bis weit in die Wasserfläche hinein bewachsen, so dass eine Gefahr durch eine fortschreitende Euthrophierung des Gewässers bestand. Der gesamte Bereich wurde von Unrat gesäubert und ein Plastikrohr entfernt, das bisher als Wasserzufluss diente. Zur Wasserführung wurden vorhandene grobe Steine von Hand gesetzt und eine Rinne angelegt. Vor allem am nordwestlichen Teich wurden im Bereich des Ufersaums und der Wasserfläche Pflanzen entnommen und zurückgeschnitten.
Die RWE Westfalen-Weser-Ems räumt ihren Konzessionsgemeinden unter dem Titel „Klimaschutzpreis“ die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2008 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen. Die Jury hatte eine schwere Aufgabe, die einzelnen Beiträge zu prämieren, da aus einer Vielzahl guter und teilweise sehr unterschiedlicher Bewerbungen eine Auswahl getroffen werden musste. Bürgermeister Hans-Josef Vogel dankte allen Beteiligten für ihre Teilnahme am Wettbewerb sowie ihre konkreten Beiträge zur Verbesserung der Umweltsituation in Arnsberg.
Preisträger 2007 - Preisverleihung am 08.01.2008
Kindergarten St. Michael Neheim erhält "RWE-Klimaschutzpreis 2007" der Stadt Arnsberg
Kindergarten Lilliput und Grundschule Mühlenberg ebenfalls prämiert
Bürgermeister Hans-Josef Vogel freute sich ganz besonders, dass erstmals drei Einrichtungen für Kinder den Klimaschutzpreis der RWE 2007 erhalten: "Das ist ein schönes Beispiel für die Arbeit in Kindergärten und Schulen unserer Stadt", so Vogel.
Der Kindergarten St. Michael Neheim belegte Platz 1 und gewann den RWE-Klimaschutzpreis der Stadt Arnsberg mit einem Preisgeld von 2.500 Euro.
Der Kindergarten wurde für sein Energiesparprojekt "Ein Königreich für die Zukunft" ausgezeichnet. Ausgelöst durch den Orkan Kyrill im Januar und die Überschwemmungen im August hat sich der Kindergarten St. Michael mit dem Thema "Klimawandel" beschäftigt. Durch einen "Stromausfalltag" wurde das Bewusstsein dafür geweckt, wo im Alltag überall Strom gebraucht wird und welche stromsparenden Alternativen es gibt. Mit dem Energieberater der Verbraucherberatungsstelle, Dr. Johannes Spruth wurde der Energieverbrauch der Einrichtung kritisch überprüft. So konnten Einsparungen vorgenommen und dokumentiert werden. Mit den Kindern wurde konkret das Energiesparen eingeübt. Altersgerechte Wissen zum Thema Energie wurde vermittelt und Energiespartipps in die Familien "transportiert". Den Kindern wurde durch Erleben und Tun der Wert der Energie bewusst gemacht.
Den zweiten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro belegt der Kindergarten Lilliput, Bachum. Der Kindergarten Bachum wurde für sein Projekt "gesunde Ernährung aus eigenem Anbau" prämiert. Die Kinder erhalten hier die Gelegenheit, den Rhythmus der Jahreszeiten kennen und schmecken zu lernen. Die Kinder sollen lernen, was in welcher Jahreszeit reift und wie natürlich gereiftes Obst und Gemüse schmeckt. Ferner soll auf eine gesunde, möglichst unbelastete Ernährung im Kindergartenalter hingewirkt werden. Mit den Kindern wurden jahreszeitengemäße Programme erarbeitet und durchgeführt.
Den dritten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro belegt die Grundschule "Mühlenberg" Hüsten. Die Schule wurde für die "Gestaltung des Schulgeländes" prämiert. Eine bisher kaum nutzbare Wiese wurde unter Berücksichtigung der Ideen und Vorstellungen der Kinder nutzbar gemacht und neu gestaltet. Finanziert wurde dies ausschließlich aus Geldern des Fördervereins, das durch Eigeninitiative gesammelt wurde.
Die RWE Westfalen-Weser-Ems räumt ihren Konzessionsgemeinden unter dem Titel "Klimaschutzpreis" die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2007 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen. Die Jury hatte eine schwere Aufgabe, die einzelnen Beiträge zu prämieren, da aus einer Vielzahl guter und teilweise sehr unterschiedlicher Bewerbungen eine Auswahl getroffen werden musste. Bürgermeister Hans-Josef Vogel danke allen Beteiligten für ihre Teilnahme am Wettbewerb sowie ihre konkreten Beiträge zur Verbesserung der Umweltsituation in Arnsberg.
Preisträger des Wettbewerbes 2006
Am 27. März 2007 überreichte Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Frank Eickel (RWE Westfalen-Weser-Ems) den Klimaschutzpreis 2006 der Stadt Arnsberg.
Die Kindertagesstätte Entenhausen in Bruchhausen hat den RWE-Klimaschutzpreis mit einem Preisgeld von 2.000 Euro gewonnen. Die Kindertagesstätte wurde für ihr Projekt „Generationsübergreifende Umweltschutzerziehung“ ausgezeichnet. Seit 2005 trifft sich wöchentlich eine Gruppe mit Bernhard Klenk, ehemaliger Grundschulkondirektor und Realschullehrer für Naturwissenschaft, um Natur zu erleben und zu erfahren. Die Kinder bekommen einen Einblick in die Natur und ihre Vielfalt. Praktische Biologie, Natur- und Umweltschutz sind Dinge, die die Kinder aus der Kindertagesstätte Entenhausen neben Fortschritt und Bewältigung neuer Techniken erlernen. Dabei orientiert man sich an den besonderen Ereignissen, dem Jahreskreislauf an Fundsachen und neuen, spannenden Entdeckungen. Die Kinder ziehen aus diesen Erlebnissen Konsequenzen für Zuhause. Die Lernschritte prägen sich ein und haben Bestand. Daraus resultiert eine für die Umwelt positive Verhaltensweise.
Den zweiten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro belegt der BUND – Gruppe Arnsberg. Seit 1993 betreut der BUND, Gruppe Arnsberg, ein Kreuzkröten- und Schlingnattervorkommen. Beide Arten sind in der ROTEN LISTE, dem Verzeichnis gefährdeter Tierarten, aufgeführt. Im Rahmen des Projektes wurden z.B. nachfolgende Arbeiten ausgeführt: Bestandserfassungen, Verhören der Paarungsrufe und die Laichkontrolle über mehrere Sommermonate, Anlegen diverser Klein- und Folienteiche sowie jährliche Rückschnitte der stark wachsenden Vegetation, um die artspezifische kleinparzellige Lebensraumstruktur zu erhalten.
Ein dritter Platz mit jeweils 750 Euro Preisgeld wurde von der Bewertungsjury zweimal vergeben: Der Kindergarten Hl. Kreuz in Arnsberg wurde für sein Projekt „Den Wald mit allen Sinnen zu erleben“ ausgezeichnet. Ziel des Projektes ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, den Wald in allen Jahreszeiten zu erleben und zu entdecken sowie richtiges Verhalten im Wald zu erfahren. Die Kinder sollen Spaß am Erlebnis Wald bekommen. In jeder Jahreszeit gibt es einen Waldtag bzw. eine Woche, in der die Kinder den Wandel der Jahreszeiten beobachten können.
Heinrich Brune aus Herdringen wurde für seine Maßnahmen zur Einsparung fossiler Brennstoffe in seinem Wohnhaus prämiert. Er hat in verschienenen Phasen Photovoltaikanlagen installiert, die Strom produzieren. Das 1974 erbaute Haus wurde ursprünglich nur mit einer Ölheizung beheizt. Im Haus wurde 1994 ein Kachelofen installiert, der nachträglich mit einem Wärmetauscher an das Heizungssystem verbunden wurde. Zusätzlich wurde eine Warmwassersolaranlage mit einem Pufferspeicher an die Heizungsanlage angeschlossen. Der Ölverbrauch ist durch diese Maßnahmen um 78% gesunken. Die von Heinrich Brune umgesetzten Maßnahmen zeigen beispielhaft für viele andere, wie fossile Energie eingespart und der CO2-Ausstoß reduziert werden kann.
Die Jury hatte eine schwere Aufgabe, die einzelnen Beiträge zu prämieren, da aus einer Vielzahl guter und teilweise sehr unterschiedlicher Bewerbungen eine Auswahl getroffen werden musste. Allen Beteiligten ist für ihre Teilnahme am Wettbewerb sowie ihren Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation in der Stadt Arnsberg zu danken.
Preisträger des Wettbewerbes 2005
Der Arbeitskreis Röhrtalbahn der Lokalen Agenda 21 Arnsberg hat den RWE-Klimaschutzpreis der Stadt Arnsberg mit einem Preisgeld von 2.000 € gewonnen.
Ausgezeichnet wird er für seine Bemühungen zur Reaktivierung der Röhrtalbahn. Der Arbeitskreis versucht, verschiedene gesellschaftliche Kräfte zusammen zu bringen, notwendige Informationen zu sammeln und weiterzugeben. Er hat die "Integrierte Gesamtverkehrsplanung (IGVP)" des Landes NRW, soweit sie die Röhrtalbahn betraf, kritisch begleitet. In den Vorjahren gestaltete er eine VHS-Vortragsreihe und Ausstellungen, um Grundlageninformationen zu vermitteln. Vom Arbeitskreis organisierte Sonderfahrten auf der Röhrtalbahn machen die Möglichkeiten der Bahn erlebbar.
Den zweiten Platz hat die SGV Abteilung Holzen für ihren aktiven Umwelt- und Naturschutz errungen. Das Preisgeld beträgt 1.500 €. Die SGV Abteilung Holzen wurde insbesondere wegen der Anpachtung des Fischerei- und Begehungsrechtes auf einer Länge von 14 Kilometer am Bieberbach und die vielfältigen Aktivitäten im Artenschutz ausgezeichnet. Die SGV Abteilung möchte den derzeitigen Zustand an der Bieber bewahren bzw. Flora und Fauna noch weiter verbessern.
Ein dritter Platz mit jeweils 500 € Preisgeld wurde von der Bewertungsjury gleich dreimal vergeben:
Der Verein für Natur- und Vogelschutz (VNV) im HSK e.V. wurde für seine Aktion Uhuschutz ausgezeichnet. Seit 1988 wird jedes Jahr das gesamte Stadtgebiet auf Vorkommen des Uhus kontrolliert. Alle Uhubruten befinden sich in Steinbrüchen. Der VNV arbeitet hier erfolgreich mit den Steinbruchbetreibern zusammen, um Brutverluste durch den Abbaubetrieb zu vermeiden.
Die städtische Gemeinschaftshauptschule Oeventrop erhält den Preis für die ökologische und kindgerechte Umgestaltung des Schulgeländes. 225 Quadratmeter des Schulhofes wurden entsiegelt, neue Sitzflächen errichtet, Wege neu gepflastert, Sträucher gepflanzt und die Fassade begrünt. Außerdem wurde der Schulgarten vergrößert. Das nötige Startkapital für diese Arbeiten wurde durch eine Sponsorenfahrt gesammelt.
Der Hegering Voßwinkel wurde für seinen Einsatz zum Schutz und Pflege der Kulturlandschaft ausgezeichnet. Über mehrere Jahre hinweg hat der Hegering verschiedene naturnahe Lebensräume und Biotope neu geschaffen. Bei mehreren Projekten wurde eine Grundschule mit einbezogen.
Die RWE Westfalen-Weser-Ems räumt ihren Konzessionsgemeinden unter dem Titel "Klimaschutzpreis" die Möglichkeit ein, einen Umweltpreis auszuloben. Sie hat dafür in 2005 Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 € zur Verfügung gestellt.
Durch diesen Wettbewerb werden Leistungen gewürdigt, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Arnsberg beitragen.
Die Jury hatte eine schwere Aufgabe, die einzelnen Beiträge zu prämieren, da aus einer Vielzahl guter und teilweise sehr unterschiedlicher Bewerbungen eine Auswahl getroffen werden musste. Allen 14 Beteiligten ist für Ihre Teilnahme am Wettbewerb sowie Ihren Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation in der Stadt Arnsberg zu danken.







