Mobilitätsbefragung von Bürgerinnen und Bürgern

"Wer - wann - wohin?" - Stadt Arnsberg bittet um Mithilfe

In den nächsten Wochen wird eine Befragung zur Mobilität der Bürgerinnen und Bürger Arnsbergs durchgeführt. Mit den Befragungsergebnissen können die Verkehrsbedürfnisse der Arnsberger Bevölkerung besser bei der Weiterentwicklung der Verkehrsangebote berücksichtigt werden. Dabei liegt ein verkehrsplanerisches Ziel der Stadt Arnsberg u.a. darin, den Anteil des nicht-motorisierten und des öffentlichen Verkehrs zu erhöhen.

Die wichtigsten Fragen gelten den verfügbaren Verkehrsmitteln in den einzelnen Haushalten (z. B. Auto, Fahrrad oder auch die Entfernung zur nächsten Haltestelle) und den zurückgelegten Wegen an einem ausgewählten Stichtag ("von wo nach wo", "zu welchem Zweck" und "mit welchen Verkehrsmitteln"?).

3.800 Haushalte werden angeschrieben

Insgesamt werden 3.800 Haushalte zwischen dem 25. August und 17. September angeschreiben. Hierzu erhalten die durch eine Zufallsstichprobe ausgewählten Haushalte ab dem 13. August Befragungsunterlagen mit der Bitte, diese schriftlich, telefonisch oder auch im Internet zu beantworten.

Die Befragung wird von dem Planungsbüro LK Argus im Auftrag der Stadt Arnsberg durchgeführt und wurde mit dem Datenschutzbeauftragten der Stadt Arnsberg abgestimmt. Die Ergebnisse werden ausschließlich anonym und nach Gruppen zusammengefasst dargestellt. Eine Rückverfolgung persönlicher Daten und die Identifikation einzelner Personen sowie des persönlichen Verkehrsverhaltens ist nicht möglich. Das Büro LK Argus hat sich zudem verpflichtet, die für den Versand der Unterlagen erforderlichen persönlichen Adressdaten sofort nach der Erhebungsphase zu vernichten.

Sobald die Ergebnisse und die Auswertung der Befragung vorliegen, wird die Stadt Arnsberg über diese informieren.

Mobilitätsbefragung: Häufig gestellte Fragen

Wie wurden die Haushalte für die Befragung ausgewählt?
Auf Grundlage des Einwohnermelderegisters wurden per Zufallsstichprobe insgesamt 3.800 Adressen in Arnsberg gezogen. Dabei wurde auf eine gleichmäßige räumliche Verteilung geachtet.

Ist die Teilnahme an der Befragung verpflichtend?
Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Aus einer Nicht-Teilnahme entstehen keinerlei Nachteile. Auch wenn die Teilnahme freiwillig ist, wird um eine rege Beteiligung der ausgewählten Haushalte gebeten. Denn je mehr Haushalte sich an der Erhebung beteiligen, desto aussagekräftiger und bürgernäher werden die Ergebnisse der Erhebung sein.

Was passiert mit den umfangreichen Adressdaten?
Die für die Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten verwendeten Adressen werden ausschließlich zum Versand der Befragungsunterlagen genutzt. Befragungsteilnehmer erhalten danach weder Infopost noch Werbeanrufe. Die Adressen werden sofort nach Beendigung der Erhebungsphase vernichtet. Bei telefonischer Befragung werden die Telefonnummern direkt nach dem Interview gelöscht.

Wer stellt den Kontakt zu den ausgewählten Personen her?
Die ausgewählten Haushalte erhalten auf dem Postweg Erhebungsunterlagen sowie ein Anschreiben des Arnsberger Bürgermeisters, Herr Hans-Josef Vogel. Ohne Ihre Zustimmung zur Teilnahme an einer telefonischen Befragung erfolgt keine telefonische Kontaktaufnahme.

Welche Fragen werden im Detail gestellt?
Für den gesamten Haushalt werden Informationen zu verfügbaren Verkehrsmitteln und zu den einzelnen Mitgliedern des Haushaltes gestellt. Persönliche Angaben sind erforderlich, um eine Hochrechnung von den befragten Personen auf die Gesamtbevölkerung zu ermöglichen.
Das Kernstück der Befragung sind die Wegeprotokolle für jedes Haushaltsmitglied ab 6 Jahre. Hier werden die an einem vorgegebenen Stichtag zurückgelegten Wege eingetragen. Relevant ist hierbei, wo der Weg begonnen hat und wohin er geführt hat, zu welchem Zweck der Weg unternommen wurde und mit welchem Verkehrsmittel. Außerdem wird gefragt, wie lange der Weg gedauert hat und welche Entfernung zurückgelegt wurde.

Wie erfolgt die Befragung?
Die Befragung erfolgt schriftlich oder alternativ telefonisch oder online. Die zugesandten Fragebögen können ausgefüllt und kostenfrei zurückgesandt werden. Für die Online-Beantwortung erhält jeder angeschriebene Haushalt einen persönlichen Zugangscode. Unter der angegebenen Internetadresse stehen den teilnehmenden Haushalten Fragebögen mit den identischen Inhalten wie schriftlich zur Ausfüllung zur Verfügung.
Bei telefonischer Befragung wird der Haushaltsbogen schriftlich ausgefüllt und möglichst direkt kostenfrei zurückgesendet. Das telefonische Interview erfolgt nach dem Stichtag.

Was passiert mit den persönlichen Daten?
Die Adressdaten werden bereits bei der Dateneingabe verschlüsselt und somit nicht zusammen mit den Antworten erfasst. Die angegebenen Telefonnummern bei telefonischer Befragung werden direkt nach dem Interview gelöscht. Eine Rückverfolgung der Daten und Identifikation einzelner Personen ist nicht möglich. Die Ergebnisse werden ausschließlich anonym und nach Gruppen zusammengefasst dargestellt.

Wann ist mit Ergebnissen zur Befragung zu rechnen?

Die Befragung wird nach Abschluss der Feldphase über den Herbst ausgewertet. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Ende 2015 vorliegen.

Wofür werden die Ergebnisse verwendet?
Die Ergebnisse der Befragung dienen der Stadt Arnsberg als Grundlage für verkehrsplanerische Fragestellungen. Erwartet werden Aussagen zur gesamtstädtischen Mobilitäts- und Verkehrsstruktur, aber auch Daten für die Entwicklung und Beurteilung von Einzelmaßnahmen. Beispielsweise können auf Grundlage der Befragungsdaten Aussagen zur Verkehrsmittelwahl, zu den häufigsten Fahrtzwecken, den bevorzugten Fahrtzielen sowie zu der räumlichen und zeitlichen Verteilung des Verkehrsaufkommens getroffen werden.