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Die "Arnsberger Dörfer"

Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) zur Stärkung des "ländlichen Raumes"

Mit dem IKEK | "Die Arnsberger Dörfer" (Kurzfassung, pdf, 3 MB) wurde in 2016 ein Konzept mit dem Ziel erarbeitet, Stadtteilprofile mit Einschätzungen der Zukunftsfähigkeit eines jeden Dorfes und dessen Beitrag zur gesamtkommunalen Entwicklung zu erhalten, um hieraus Schwerpunkte, Handlungsfelder und Entwicklungsziele abzuleiten. Damit soll der "ländliche Raum" als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum im Rahmen der im NRW-Programm "Ländlicher Raum 2014-2020" definierten Gebietskulisse "Ländlicher Raum" fortentwickelt werden.

Gleichzeitig werden mit einem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept die Voraussetzungen zu einer erweiterten Förderung von Maßnahmen der Dorferneuerung und -entwicklung geschaffen. So können z. B. private Antragsteller bei Projekten der „Instandsetzung Ortsbild prägender Bausubstanz“ nur noch bei Vorliegen z. B. eines IKEK einen Förderantrag stellen.

Folgende Informationen zum Konzept stehen als pdf-Dateien zur Verfügung:

Die Kurzfassung des IKEK | "Die Arnsberger Dörfer" (pdf, 3 MB) finden Sie hier.
Die Langfassung des IKEK | "Die Arnsberger Dörfer" (pdf, 3,5 MB) finden Sie hier.
Den Anhang zum IKEK | "Die Arnsberger Dörfer" (pdf, ACHTUNG: 94 MB) finden Sie hier.
Und die einzelnen Karten zum IKEK | "Die Arnsberger Dörfer" finden Sie hier.

Der Prozess zum Konzept: Auftakt, Dorfgespräche und "Konferenz der Dörfer"

Um mit möglichst vielen Akteuren aus den einzelnen Stadtteilen bzw. Dörfern ins Gespräch zu kommen und darüber zu sprechen, was die einzelnen Dörfer voranbringt, fanden auf der Basis einer Informationsveranstaltung am 15. Juni im September vier "Dorfgespräche" für unterschiedliche Teilbereiche statt:

In einer gemeinsamen "Konferenz der Dörfer" am 02.11.2016 wurden die einzelnen Talente, zentralen Handlungsbedarfe und erste Überlegungen zu den Leitprojekten für jeden einzelnen Ort dargestellt und mit den insgesamt rund 80-100 Anwesenden diskutiert. Hinweise aus den Reihen der Teilnehmer/innen wurden in die Stadtteilprofile "in roter Schrift" eingearbeitet.

Anerkennung des IKEK "Die Arnsberger Dörfer" durch die Bezirksregierung

Mit Schreiben vom 13. April 2017 wurde das Entwicklungskonzept "Die Arnsberger Dörfer" IKEK durch die Bezirksregierung Arnsberg anerkannt und festgestellt, dass "die inhaltlichen Anforderungen an ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK), gemäß Ziffer 2.5.3 der 'Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung vom 27.01.2016 (ILE-Richtlinie)', erfüllt werden" (Bezirksregierung Arnsberg, 13.04.2017).

Damit können für "öffentliche" Dorfentwicklungsmaßnahmen sowie für den ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen, erhöhte Fördersätze (65% anstatt 45%) von der Stadt Arnsberg beansprucht werden.
Darüber hinaus können nunmehr auch "private" Dorfentwicklungsmaßnahmen, innerhalb der ausgewiesenen Ortskerne, grundsätzlich gefördert werden.

Förderung der Konzepterstellung durch EU und Land NRW

Gefördert wurde die Erstellung des IKEK durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen auf Basis der "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Enwicklung (ILE-Richtlinie". Hierzu hatte die Stadt Arnsberg einen entsprechenden Förderantrag gestellt, der nach Prüfung durch die Bezirksregierung Arnsberg in das Auswahlverfahren beim zuständigen NRW-Ministerium eingeflossen und positiv entschieden worden ist.

Fachliche Unterstützung durch das Büro Stein+Schultz

Zur Unterstützung bei der Konzepterstellung und Durchführung des Arbeitsprozesses konnte die Stadt Arnsberg das Büro0Stein+Schultz aus Frankfurt/Main gewinnen. Das Büro hatte bereits bei der Erstellung des "Regionalen Entwicklungskonzeptes" der "LEADERsein! – Bürgerregion am Sorpesee" mitgewirkt.

Das IKEK als Teil der gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie

Mit der Erstellung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) beabsichtigte die Stadt Arnsberg, die zukünftige Entwicklung insbesondere in den kleineren Stadtteilen und Dörfern in den Fokus zu nehmen und mit bereits bestehenden gesamtstädtischen Strategien zu verzahnen. Hierzu gehören insbesondere das Stadtentwicklungsprogramm (STEP 2003, pdf, 1.778 KB) mit den Leitlinien der Stadtentwicklung (pdf, 610 KB) und dem Gesamträumlichen Entwicklungsmodell (pdf, 278 KB), das Städtebauliche Entwicklungskonzept 2007 (pdf, 3.802 KB) bzw. 2030 (pdf, 2,3 MB) als Grundlage für die Ableitung der Stadtumbaugebiete auf Basis von Integrierten Handlungskonzepten (IHK Alt-Arnsberg, pdf, 6,9 MB / IHK Hüsten, pdf, 9,7 MB) und weitere themenbezogene Untersuchungen und Konzepte z. B. für die Entwicklung der Ruhr (Masterplan | Ruhr, pdf, 2,7 MB), das Themenfeld Radverkehr ("Für eine aktive Mobilität") oder das Klimaschutzkonzept als Strategie für eine nachhaltige Stadt.
Schließlich wird das IKEK für die Stadt Arnsberg auch mit der regionalen Ebene, der "Regionalen Entwicklungsstrategie" der Region "LEADERsein! – Bürgerregion am Sorpesee" der vier Kommunen Arnsberg, Balve, Neuenrade und Sundern verzahnt.

Das IKEK unterstützt darüber hinaus das Modellprojekt "Global Nachhaltige Kommune NRW", an dem die Stadt Arnsberg teilnimmt. Ziel ist dabei die Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie für Arnsberg zur Umsetzung der globalen Nachhatligkeitsziele (SDGs) der UN-Vollversammlung.


Ihr Ansprechpartner::

Regionale Konzepte

Klaus Fröhlich
Rathausplatz 1
59759
Arnsberg
Telefon: 02932 / 201-1689
Telefax: 02932 / 201-1473
E-Mail: k.froehlich@arnsberg.de
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